Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

HL-live.de

Sonntag,
der 18. November 2018





Grüne Lübeck

FDP: Alternative zu einer zweiten Zufahrt nach Travemünde

In der festgefahrenen Diskussion zur zweiten Zufahrt für Travemünde schlägt die FDP-Fraktion als weitere Variante eine zusätzliche Abfahrt von der B 75 vor. Im Seebad werden seit Jahren Lösungsansätze zur Verringerung der Verkehrsbelastung im Ort diskutiert.

Die Mitteilung im Wortlaut:

(") Einzelne Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden. Spürbare Verbesserungen blieben indes aus. Und so mussten sich auch in der zurückliegenden Saison wieder Bürger, Gäste und Touristen mit Staus und Wartezeiten arrangieren. Eine kleine Baustelle, ein defekter Bahnübergang oder eine ausgefallene Fähre kann in Verbindung mit hohem Verkehrsaufkommen ein ziemliches Chaos auslösen.

„Für die Zukunft ist mit einer weiteren Verschärfung der Situation zu rechnen. Durch Bauprojekte auf dem Priwall, am Godewind-Park, im Fischereihafen, auf dem Baggersand, in der Teutendorfer Siedlung sowie am Howingsbrook werden zusätzliche Verkehre entstehen, die sich kaum mit der bestehenden Infrastruktur bewältigen lassen. Noch immer wird das Seebad im Wesentlichen über eine einzige Zufahrt über die B 75 und den Gneversdorfer Weg erschlossen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen“, so Thomas-Markus Leber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und baupolitischer Sprecher der Lübecker FDP-Bürgerschaftsfraktion.

„Eine ernsthafte Diskussion über eine zweite Zufahrt ist vor dem Hintergrund der gravierenden Veränderungen im Ort insoweit unumgänglich“, ist der Liberale überzeugt.

„Bereits in der Vergangenheit wurden einzelne Lösungsvorschläge eingebracht. Die Auffassungen liegen allerdings weit auseinander. Die FDP favorisiert eine Zuwegung über das Gelände der LHG. Einer Reaktivierung der alten Travemünder Landstraße stehen die Liberalen allerdings skeptisch gegenüber.

Realistischer erscheint die Wegeführung wasserseitig, parallel zum bestehenden Bahnkörper. Gegen diese Variante werden von der LHG allerdings vor allem betriebliche, rechtliche und auch organisatorische Gründe angeführt. Zudem wollen sich die Verantwortlichen Optionen für die Zukunft offen halten, um auf Veränderungen in den Märkten reagieren zu können. Eine solche Argumentation ist nachvollziehbar. Sie führt in der Sache allerdings kaum weiter“, erklärt Leber.

„Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, auch Varianten außerhalb des LHG-Geländes zu prüfen. Erst kürzlich wurde eine weitere Abfahrt von der B 75 auf der Höhe des Teutendorfer Weges vorgeschlagen. Ein interessanter Ansatz, würde das doch eine erhebliche Entlastung des Gneversdorfer Weges bedeuten. Allerdings würde die Entlastung dort mit einer Mehrbelastung des Teutendorfer Weges, des Bahnüberganges dort sowie der Einmündung in die Travemünder Landstraße einhergehen. Das kann nicht wirklich gewollt sein.

Die Mehrbelastung in der Teutendorfer Siedlung ließe sich allerdings vermeiden, wenn die Ausfahrt von der B 75 etwas weiter südlich vorgesehen würde, etwa dort wo der Rönnauer Weg von der Ivendorfer Landstraße abzweigt. Von der Abfahrt kommend könnte die Zufahrt im eleganten Bogen dem Rönnauer Weg folgend über die Ivendorfer Landstraße hinweg, unter der Bahnstrecke hindurch bis zum wenig genutzten Abschnitt der Travemünder Landstraße geführt werden.

Der gesamte Streckenabschnitt ist dünn besiedelt. Würde man zusätzlich den Bahnübergang am Teutendorfer Weg durch ein Unterführungsbauwerk für Fußgänger und Radfahrer und den Autoverkehr aus der Teutendorfer Siedlung durch das noch zu schaffende Unterführungsbauwerk am Rönnauer Weg leiten, würde der kritische Verkehrsknotenpunkt am Teutendorfer Weg/Travemünder Landstraße entschärft. Autofahrer, die in die Teutendorfer Siedlung oder aus ihr heraus fahren möchten, müssten zwar einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Dieser wäre dann aber kreuzungsfrei.

Das Warten vor verschlossenen Schranken würde entfallen. Eine Aufwertung des Bahnhofes Lübeck-Travemünde Skandinavienkai wäre zu erwarten, weil die Teutendorfer Siedlung und das neue Wohngebiet Fischereihafen / Baggersand besser erschlossen würden. Wir brauchen eine zweite Zufahrt! Entsprechende Vorschläge sollten geprüft werden“, so Leber. (")

In der Diskussion zur zweiten Zufahrt für Travemünde schlägt Thomas-Markus Leber als Variante eine zusätzliche Abfahrt von der B 75 vor. Foto: FDP HL

In der Diskussion zur zweiten Zufahrt für Travemünde schlägt Thomas-Markus Leber als Variante eine zusätzliche Abfahrt von der B 75 vor. Foto: FDP HL


Text-Nummer: 125571   Autor: FDP HL   vom 22.10.2018 12.46

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.