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Sonntag,
der 18. November 2018






Uni: Podiumsdiskussion zur Pflege im Studium generale

Die Universität zu Lübeck stellt ihr öffentliches Vortragsprogramm "Studium generale" diesmal unter das Thema "Who cares? - Die Zukunft von Pflege und Arbeit als Herausforderung der Gegenwart". Die Veranstaltungsreihe beginnt am Donnerstag, 25. Oktober, um 19.15 Uhr im Audimax mit einer prominent besetzten Podiumsdiskussion.

Der Pflegenotstand ist eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Die Politik reagiert mit Modellen zur Aufwertung der Pflege- und Fürsorgearbeit. An den Universitäten werden Pflegewissenschaften aufgebaut, und in Schleswig-Holstein wurde als einem der ersten Bundesländer 2018 eine Pflegeberufekammer eingerichtet.

Es nehmen teil die Präsidentin der neuen Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein, Patricia Drube, die Geschäftsführerin des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Dr. Nadja Rakowitz, und die wissenschaftliche Mitarbeiterin im dualen Bachelorstudiengang Pflege an der Universität zu Lübeck Dr. Stefanie Mentrup. Die Moderation hat Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter aus dem Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, ein Grußwort spricht die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach.

Pflege ist eine gesellschaftlich hochrelevante Tätigkeit, die, auch wenn sie im Privaten stattfindet, im öffentlichen Raum diskutiert werden muss. Zudem lässt die verschärfte Rationalisierung des Arbeitsmarktes soziale Tätigkeiten und besonders die Fürsorge im Generationenvertrag immer mehr zum Problem werden. Produktionsarbeit als Motor der Wirtschaft scheint die soziale Welt zu strangulieren, denn Fürsorge kostet nicht einfach mehr Zeit, sondern sie lebt gewissermaßen von Zeitverschwendung. Es reicht deshalb nicht aus, nur neue sozialpolitische Maßnahmen zu diskutieren. Mit der mangelnden Marktfähigkeit von Fürsorge steht vielmehr die Grundordnung unserer Gesellschaft auf dem Spiel. Brennende Fragen liegen auf der Hand: Brauchen wir eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Systemänderung, um die Sorge für unsere Mitmenschen – seien sie groß oder klein, alt oder jung – angemessen zu leisten? Liegt im Konzept der Sorgearbeit – "care" – gar eine politische Sprengkraft, weil es unvereinbar ist mit der gegenwärtigen Dominanz eines ökonomischen Denkens im Sozialsystem?

Die weiteren Veranstaltungen des Lübecker Studium generale in diesem Semester finden am 1. und 15. November sowie am 31. Januar jeweils um 19.15 Uhr im Audimax statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Text-Nummer: 125577   Autor: Rüdiger Labahn/Uni   vom 22.10.2018 16.11

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