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Sonntag,
der 18. November 2018






Mietspiegel: Wohnen wurde 3,1 Prozent teurer

Am Dienstag wurde der neue Mietspiegel für die Hansestadt Lübeck vorgestellt. Er stellt eine Übersicht über die im Februar 2018 gezahlten Mieten für nicht preisgebundenen Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage dar. Damit können die Mieter die "ortsübliche Vergleichsmiete" ermitteln.

"Der Mietspiegel wurde unter Mitwirkung von zahlreichen Lübecker Mieterhaushalten und einer großen Anzahl von Wohnungsunternehmen und Vermietern erarbeitet. Die Hansestadt Lübeck dankt allen Beteiligten für die Mitarbeit bei der zur Erhebung der Daten erforderlichen Befragung", so Sven Schindler, Senator für Wirtschaft und Soziales.

"Der Mietspiegel bietet verlässliche Informationen zu den ortsüblichen Mieten für Wohnraum in der Hansestadt und leistet so einen wertvollen Beitrag für Transparenz, Rechtssicherheit und soziale Stabilität", so die Stadtverwaltung. "Darüber hinaus dient er als Grundlage für die Ermittlung angemessener Unterkunftskosten im Rahmen der Sozialhilfe und der Leistungen nach Hartz IV. Er steht auf einer breiten, repräsentativ erhobenen und wissenschaftlich ausgewerteten Datenbasis, wodurch die Objektivität der ausgewiesenen Mietwerte gewährleistet ist."

Gegenüber dem Lübecker Mietspiegel 2016 kann im Mietspiegel 2018 ein Anstieg der durchschnittlichen, gewichteten, rechnerischen Nettokaltmiete um 0,39 Euro je Quadratmeter Wohnfläche beziehungsweise 6,3 Prozent festgestellt werden und liegt für eine frei finanzierte Wohnung bei 6,64 Euro pro Quadratmeter. Dieses entspricht einer jährlichen Steigerung von 3,1 Prozent und liegt damit über der durchschnittlichen Preissteigerung des Lebenshaltungskostenindex für Deutschland. Die gegenüber dem Lebenshaltungskostenindex höhere Mietpreissteigerung kann in vielen deutschen Städten festgestellt werden.

Ergänzend zu den in der Mietspiegeltabelle enthaltenen Wohnwertmerkmalen Art, Beschaffenheit, Größe und Ausstattung wurde für das Wohnwertmerkmal "Wohnlage" ein Zu- beziehungsweise Abschlag auf die Mietkennwerte der Mietspiegeltabelle ermittelt. Für die gute Wohnlage kann ein Zuschlag von 56 Cent pro Quadratmeter und für die einfache Wohnlage ein Abschlag von 26 Cent zur ortsüblichen Vergleichsmiete einer Wohnung in der normalen Wohnlage ermittelt werden. Gegenüber dem Mietspiegel 2016 steigt damit der Faktor "Wohnlage" bei der Mietpreisgestaltung in der Hansestadt geringfügig an.

Als Broschüre ist der neue Mietspiegel ab sofort im Verwaltungszentrum Mühlentor, in den Stadtteilbüros, beim Mieterverein und bei Haus & Grund gegen eine Schutzgebühr erhältlich. Außerdem kann der Mietspiegel im Internet unter luebeck.de heruntergeladen werden.

Die Mietpreise steigen in Lübeck um rund 3,1 Prozent im Jahr. Foto: JW/Archiv

Die Mietpreise steigen in Lübeck um rund 3,1 Prozent im Jahr. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 125779   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 30.10.2018 20.43

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