Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

HL-live.de

Montag,
der 12. November 2018






Diese Retter gehen auch ins Feuer

Eine große Gefahr bei Bränden ist der Rauch. Dafür haben die Feuerwehrleute Atemschutzgeräte. Die Arbeit unter Atemschutz ist extrem anstrengend und schwierig. Acht Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Lübeck haben jetzt erfolgreich eine entsprechende Ausbildung absolviert.

Wo Feuer ist, ist auch Rauch - diese Devise kennt jeder Feuerwehrmann. Und vor Rauch müssen sich die Feuerwehrleute schützen, um Menschen retten zu können oder das Feuer direkt zu bekämpfen. Damit die Feuerwehrleute, welche am oder im giftigen Brandrauch arbeiten müssen, vor diesem geschützt sind, gibt es Atemschutzgeräte. In Atemschutzflaschen auf dem Rücken tragen die Feuerwehrleute also ihre eigene saubere Luft mit sich herum. Natürlich darf dies nicht jeder, denn die Geräte erfordern eine besondere Ausbildung.

Auch in diesem Jahr haben wieder einige junge Feuerwehrleute aus Lübeck daher den sogenannten Atemschutzlehrgang besucht. Am ersten Tag begann der Lehrgang mit der Theorie, welche in den darauffolgenden drei Samstagen angewandt wurde. Die Theorie beinhaltete unter anderem die Voraussetzungen für die Verwendung des Atemschutzgerätes, seine Funktionsweise und die der Atemorgane sowie die Gefahren vor denen das Atemschutzgerät uns Feuerwehrleute schützt. Für die Praxisausbildung waren die Teilnehmer unter anderen in der Atemschutzübungsstrecke auf Wache 1, sowie im Brandübungscontainer auf dem Priwall.

Jetzt fand in der alten Luisenhofschule in Siems die Abschlussübung statt. In einer kombinierten Rettungs- und Löschübung mussten die Teilnehmer dann ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Vorher musste noch ein schriftlicher Leistungsnachweis absolviert werden. Dieses haben alle Teilnehmer erfolgreich hinter sich gebracht, so dass am Ende des Tages der Lehrgangsleiter Michael Ahrens und der Fachwart Ausbildung Thomas Wörmcke allen Teilnehmern zum bestandenen Lehrgang gratulieren konnten.

In dem Lehrgang konnte natürlich nur das Grundwissen vermittelt werden. Das eigentliche lernen beginnt jetzt in den jeweiligen Ortswehren und im Einsatzdienst.

Für die Verwendung des Atemschutzgerätes muss der Feuerwehrmann bestimmte körperliche Voraussetzungen erfüllen. Diese werden durch eine jährliche Belastungsübung auf der Atemschutzstrecke und eine regelmäßige ärztliche Untersuchung überprüft. Bei dieser wird untersucht, ob unser Körper für die hohen Anstrengungen als Atemschutzgeräteträger geeignet ist. Denn allein das Atemschutzgerät wiegt rund 15 Kilogramm. Hinzu kommen schwere Schläuche, eine Axt und weitere Ausrüstungsgegenstände, die ein Feuerwehrmann in ein brennendes Haus mitnimmt.

Acht freiwillige Feuerwehrleute sind jetzt auch für den Einsatz im direkten Brandbereich ausgebildet. Foto: Stadtfeuerwehrverband

Acht freiwillige Feuerwehrleute sind jetzt auch für den Einsatz im direkten Brandbereich ausgebildet. Foto: Stadtfeuerwehrverband


Text-Nummer: 125795   Autor: Thomas Wörmcke/red.   vom 31.10.2018 20.26

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.