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Montag,
der 12. November 2018






Abwasser wird in Lübeck deutlich teurer

Schlechte Nachrichten für alle Lübecker. Die Gebühren für das Abwasser werden zum 1. Januar deutlich steigen. Bei der Grundgebühr sind es durchschnittlich 8,65 Prozent, beim Verbrauch 8,67 Prozent und bei der so genannten "Regensteuer" 10,3 Prozent.

Die Entwässerungsgebühren haben sich in den vergangenen Jahren kaum geändert. Lediglich eine Aufteilung in Regen- und Schmutzwasser wurde vorgenommen, die aber auf den Gesamtbetrag keinen spürbaren Einfluss hatte. Jetzt steigen die Gebühren wieder auf den Stand von 2007. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Wasserverbrauch von 132 Kubikmeter und einer überbauten Fläche von 100 Quadratmeter steigt der Preis von 471 Euro auf 512,80 Euro pro Jahr.

Die Entsorgungsbetriebe sind ein städtischer Eigenbetrieb. Er soll keinen Gewinn machen. Bei der Berechnung der Gebühren wird ermittelt, welche Kosten bei der Abwasserbeseitigung anfallen. Diese Kosten werden möglichst gerecht - das entscheidet die Politik - auf alle Verbraucher umgelegt.

Aktuell gibt es drei Faktoren, die zu höheren Kosten führen. Der Klärschlamm darf nicht mehr einfach als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Das schlägt mit 1,3 Millionen Euro pro Jahr zu Buche. Außerdem wird das Kanalnetz für eine Trennung von Regen- und Schmutzwasser ausgebaut. Und natürlich sind in zehn Jahren die Personalkosten gestiegen.

Die Entsorgungsbetriebe weisen darauf hin, dass Lübeck noch relativ günstig ist. In Lübeck kostet ein Kubikmeter Abwasser in Zukunft 1,96 Euro, im Bundesdurchschnitt sind es 2,25 Euro. Bei Regenwasser sind es in Lübeck 76 Cent, im Bundesschnitt 95 Cent.

Der städtische Betrieb hat aber auch eine gute Nachricht. Die Gebühren für die Straßenreinigung sollen leicht sinken, zum Beispiel in der Reinigungsklasse S6 von 7,84 Euro auf 7,60 Euro pro Meter.

Die Bürgerschaft muss den neuen Gebührenordnungen noch zustimmen.

Besonders die Entsorgung von Klärschlamm sorgt für eine Steigerung der Kosten. Foto: JW/Archiv

Besonders die Entsorgung von Klärschlamm sorgt für eine Steigerung der Kosten. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 125796   Autor: VG   vom 31.10.2018 20.55

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