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Montag,
der 12. November 2018






Balten begehen Staatsjubiläum – im Lübecker Kolosseum

Hundert Jahre baltische Staaten: Im Kolosseum stießen Vertreter der Botschaften von Estland, Lettland, Litauen bei einer Veranstaltung der Nordischen Filmtage am Mittwochabend auf dieses Jubiläum an. Anschließend gab es Live-Musik und einen Film aus Litauen.

Kultursenatorin Kathrin Weiher wies für die Hansestadt Lübeck darauf hin, dass die Nordischen Filmtage schon 1989 drei baltische Streifen im Programm hatten; aus Lettland und Litauen. Estland kam ein Jahr später hinzu. Seitdem wurden es von Jahr zu Jahr mehr. Was heißt 100 Jahre Unabhängigkeit? fragte Frau Weiher und erinnerte daran, dass schon zu Zeiten der Hanse Kaufleute und Delegationen aus Deutschland, Schweden oder Polen großen Einfluss auf die Politik der Länder des Baltikums nahmen.

Das wurde vermutlich noch nicht als Besatzung empfunden. Die aber kam mit den Nazis und mit den Russen. Heute gebe es unterschiedlich starke russische Bevölkerungsanteile und immer wieder die Frage: Wer sind wir? Der Eröffnungsfilm der "Nordischen" – zum ersten Mal ein baltischer, nämlich "Die kleine Genossin" aus Estland – habe die Unterdrückung durch die Sowjets zur Sprache gebracht. Die Partnerschaft zwischen den Lübecker Filmtagen und den baltischen Staaten halte nun schon Jahrzehnte, betonte die Senatorin.

Mehrere Sprecher der Botschaften wiesen in kurzen Reden darauf hin, dass im nächsten Jahr schon wieder ein Jubiläum bevorstehe, nämlich 30 Jahre baltische Film in Lübeck. 1989 seien es drei Filme gewesen, in diesem Jahr sind es 30. Es habe also eine stetige Aufwärtsentwicklung gegeben.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Ansprachen auf Deutsch gehalten worden. Linde Fröhlich antwortete auf Englisch. Sie erinnerte an die Situation 1989. Lübeck sei Grenzstadt gewesen. Aber schon vorher waren Kontakte zu den Filmemachern im Baltikum geknüpft worden: bei Filmfesten, durch Städtepartnerschaften. Filme und Filmfeste hätten also Brücken gebaut, unterstrich Fröhlich.

Im Anschluss an den Steh-Empfang im Foyer zogen die Filmfreunde in den Saal des Kolosseums. Zunächst gab es hier ein Konzert. Das Trio "MEROPE" ließ sich von alten litauischen Weisen zu modernen Interpretationen anregen. Das war eine gute Einstimmung in den Film "Summer Survivors" von Marija Kavtaradze, der hier seine Deutschlandpremiere erlebte.

Im Kolosseum gab es einen Empfang zum 100-jährigen Bestehen der baltischen Staaten. Foto: TD

Im Kolosseum gab es einen Empfang zum 100-jährigen Bestehen der baltischen Staaten. Foto: TD


Text-Nummer: 125799   Autor: TD   vom 01.11.2018 08.42

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