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Montag,
der 12. November 2018





Grüne Lübeck

Die Verfolgung der Homosexuellen durch Nazis

In dem Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zeit des Erinnerns" in Lübeck laden die VVN-BdA und Lübecker CSD - Christopher Street Day e.V. zu einer Veranstaltung am Dienstag, 6. November 2018, um 19 Uhr im DGB-Haus ein. Das Thema des Abends: "Die Verfolgung der Homosexuellen durch die Nazis in Lübeck und im 'deutschen Reich'".

Geplant sind ein Referat und eine Diskussion mit Christian Till vom CSD sowie die Vorstellung und Entstehung des Denkmals in Lübeck für verfolgte Homosexuelle des Naziregimes in Lübeck.

"Die Nazis hielten Homosexualit für eine 'widernatürliche Veranlagung', für eine den sogenannten 'Volkskörper' schädigende Seuche, die 'auszurotten' sei. Gegenwärtige Äußerungen von Personen und Politikern aus dem extrem rechten und rechtspopulistischen Lager, wollen zwar nicht Homosexuelle 'ausrotten', setzen aber mit ihren Äußerungen weiterhin auf Diskriminierung", so die Veranstalter. "Dieser Diskriminierung wollen wir das Erinnern entgegensetzen."

Dem CSD und der VVN-BdA sei es ein gemeinsames Anliegen dieser Opfergruppe Gehör zu verschaffen.


Text-Nummer: 125847   Autor: VVN-BdA/red.   vom 03.11.2018 16.22

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Kommentare zu diesem Text:

Angelika Bog schrieb am 05.11.2018 um 08.10 Uhr:
Wäre es nicht viel dringlicher ,sich mit den AKTUELLEN Gefahren zu beschäftigen, die Homosexuellen in unserer Gesellschaft drohen? Die Nazizeit ist vorbei, die Gefahren durch einen homophoben radikalen Islam sind real, hier und heute.

Wir lassen Hundertausende Muslime ungeprüft ins Land, in deren Herkunftsländern zum Teil die TODESSTRAFE auf Homosexualität steht, z.B.Iran, Jemen, Mauretanien, Nigeria, Saudi-Arabien, Somalia und Sudan. Der Journalist Mohamed Amjahid schreibt hierzu: „Geifernde Imame streiten sich, ob man Schwule und Lesben verbrennen, steinigen oder von Hausdächern stoßen sollte…“

In Deutschland gehört Homophobie nicht zum gesellschaftlichen Mainstream, in islamischen Staaten gehört Homophobie zum Mainstream, zur Regierungspolitik und zur Kindererziehung. Die überwältigende Mehrheit der hier Ankommenden stammt aus islamischen Staaten!

Will man weiterhin einen wirren Kampf gegen Rechts (gegen das Recht!) führen oder die Realität in unserem Land anerkennen und die wahren Gefahrenquellen für Homosexuelle benennen? Dann muss man bequeme eingefahrene Denkstrukturen verlassen, wenn nur zum Selbstschutz und zum Erhalt der Freiheit der sexuellen Selbstbestimmung.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 05.11.2018 um 11.14 Uhr:
@ Angelika Bog:
DIE Nazizeit ist zwar vorbei, aber rechte Parteien und Gruppen erstarken wieder. Wer sagt uns, dass genau diese Gruppen, Parteien, und vorallem deren Wähler und Unterstützer, uns Homosexuelle in Ruhe lassen und beschützen? Ich möchte lieber nicht wissen, wieviele homophobe Menschen darunter sind.
Es ist immer gut, an Dinge zu erinnern, die sich in DER Nazizeit ereignet haben, die uns Homosexuellen, Juden und anderen Menschen angetan wurden.
Sie, Frau Bog, nehmen dieses Thema natürlich wieder zum Anlass, und tun gerade so, als wären die Flüchtlinge alle homophob. Bei der nächsten Gelegenheit sagen Sie, Frau Bog: Alle Flüchtlinge seien Vergewaltiger oder Mörder.
Die wahren Gefahrenquellen für Homosexuelle kann ich Ihnen nennen: Alle rechten Parteien, Gruppierungen, deren Wähler und Unterstützer.
Ich selbst bin in meinem Blog durch homophobe Kommentare auf übelste beschimpft worden "... wenn wir erstmal wieder an der Macht sind ..." Ich habe das dem Verfassungschutz gemeldet.

Angelika Bog schrieb am 05.11.2018 um 11.56 Uhr:
@Hans-Georg Kloetzen: Ich finde es sehr schade, dass Sie es sich so einfach machen. Hoffentlich kommt die Erkenntnis, wo die wahren Gefahren liegen, für Sie nicht zu spät. Und bitte seien Sie so gut und fantasieren Sie nicht irgendetwas herbei, was ich nie gesagt habe, vielen Dank.

Olga Meier schrieb am 05.11.2018 um 13.11 Uhr:
Sehr geehrter Herr Kloetzen,
natürlich ist es gut und richtig auf die Verbrechen des Nationalsozialismus hinzuweisen! Das steht für mich immer außer Frage.

Es ist aber genauso richtig auf andere aktuelle Gefahren hinzuweisen und diese nicht zu ignorieren. Denn genau das stärkt den rechten Rand. Sicherlich gibt es auch in der AFD homophobe Mitglieder, wie in wahrscheinlich allen Parteien und Institutionen(wie Kirche und Gewerkschaften). Die Vorsitzende der AFD lebt offen homosexuell mit 2 Kindern und ihrer Partnerin aus Sri Lanka. Das müssten Sie in diesem Zusammenhang ebenfalls zur Kenntnis nehmen.

Genauso sollten Sie zur Kenntnis nehmen, wo z.B. in Berlin immer wieder Homosexuelle und Transgender zusammengeschlagen werden. Das findet hauptsächlich in den Bezirken Kreuzberg, Schöneberg, Neukölln und Mitte statt.
https://www.queer.de/schlagwort.php?schlagwort=Homophobe+Gewalt+in+Berlin
Diese Bezirke sind für rechte Aktivitäten eher nicht bekannt.

Die aktuelle Gefahr für Homosexuelle, Juden oder Frauen geht nunmal leider von einer anderen Gruppe aus. Ich würde Ihnen als Homosexuellen nicht raten mit Ihrem Partner Händchen haltend Nachts durch die Lübecker Innenstadt zu laufen. Genauso würde ich einen Juden nicht empfehlen Nachts mit Kippa durch Lübeck, Kreuzberg oder Neukölln zu laufen. Und als Frau meide ich es auch nach sehr unschönen Erlebnissen Nachts alleine durch Lübeck zu laufen.

Man kann natürlich ignorieren, dass es diese Probleme gibt. Aber das ist in der Konsequenz dann genauso falsch, wie wenn man alle Flüchtlinge als Mörder und Vergewaltiger bezeichnet, wie Sie es Frau Bog andichten möchten.
Probleme müssen klar benannt werden! Sonst hat man eben nichts aus der Vergangenheit gelernt.
Viele Grüße
Olga Meier


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