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VfB gewinnt in Oldenburg mit 2:0

Der VfB Lübeck ist erfolgreich in einen November mit vier Auswärtsspielen in Serie gestartet: Beim Aufsteiger VfL Oldenburg sicherten sich die Mannen von Trainer Rolf Landerl einen ungefährdeten 2:0-Erfolg. Tommy Grupe und Florian Riedel sorgten mit ihren Treffern bereits vor dem Pausentee für klare Verhältnisse.

Der VfB hatte in den mehr als 90 Minuten insgesamt ein klares Chancenplus zu verzeichnen. Cemal Sezer setzte ein erstes Ausrufezeichen, nachdem er von Riedel in Szene gesetzt wurde, sich geschickt um seinen Gegenspieler drehte und bei seinem Abschluss aus spitzem Winkel lediglich am gut reagierenden Zohrabian scheiterte (4.). Auf der anderen Seite wurde es im Gegenzug ebenfalls gefährlich, als ein Halke-Rückpass zu kurz geriet, Tittel zunächst klärte, jedoch genau in den Fuß eines weiteren Oldenburgers, der aus über 20 Metern allerdings das leere Tor verpasste (5.) und kurz darauf auch noch Isailovic am langen Pfosten vorbeizielte (16.).

Fortan drehte der VfB auf, verpasste durch Sezer (19.) und Hoins (30.) jeweils nach Matovina-Hereingabe knapp und spielte eine gute Kontergelegenheit in Überzahl nicht zielstrebig genug aus (25.). So musste eine Standardsituation herhalten, ehe es erstmals klingelte: Mustergültig flog die von Arslan getretene Ecke in den Strafraum, der aufgerückte Grupe stieg am höchsten und köpfte wuchtig und unhaltbar zur Führung ein (32.). Kurz vor der Pause verpasste der an fast allen Offensivaktionen beteiligte Arslan zunächst den zweiten Treffer, als er den Ball aus 18 Metern knapp über den Winkel schlenzte. Jubeln konnten er, seine Mannschaftskameraden und die rund 150 mitgereisten Lübecker Fans dennoch noch vor dem Seitenwechsel. Matovina brachte den Ball an den langen Pfosten, dort stand Florian Riedel sträflich frei und traf mühelos in die Maschen – 2:0 (45.).

Nach dem Seitenwechsel blieben Torraumszenen zunächst Mangelware. Erst der Platzverweis gegen Tommy Grupe nach zwei sehr eher zweifelhaften Gelben Karten ließ beim VfB scheinbar eine Bremse lösen und eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten durch Arslan (64.), Hoins per Kopf (67.), den eingewechselten Deichmann (73.), Dippert (76.) und erneut Arslan (87.) folgen. Dadurch, dass der VfB diese fast schon fahrlässig ausließ, kam Oldenburg mit dem Mute der letzten Verzweiflung in der Schlussphase noch mehrfach in den Gäste-Strafraum, doch vor allem Azong (87./Fallrückzieher; 90./Freistoß) verpasste den Anschluss.

Viel umstellen muss man im Navigationsgerät nicht: Am nächsten Sonntag geht es erneut nach Oldenburg, diesmal zum VfB. Anstoß ist auch im Marschwegstadion um 14 Uhr.


Text-Nummer: 125872   Autor: VfB/red.   vom 04.11.2018 22.14

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