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Donnerstag,
der 24. Januar 2018






An dieser Kreuzung wird es voll!

Am Montag wurden die Pläne für die "Neue Teutendorfer Siedlung" vorgestellt. Das Gebiet mit 500 neuen Wohneinheiten wird nur eine Zufahrt bekommen. Und die endet am Dreilingsberg an der stark frequentierten Kreuzung am Ende der vierspurigen Zufahrt nach Travemünde. Die dortige Klinik drohe deshalb mit einer Schließung des Standortes in Travemünde, berichtet CDU-Politiker Andreas Zander.

Der Wettbewerb des Projektentwicklers ist entschieden. Vier Planungsbüros hatten sich beteiligt. Die Senke auf der heutigen Wiese teilt das Baugebiet in Zukunft in zwei Bereiche mit insgesamt neun verschiedenen Bereichen. Auf 30 Prozent der Fläche entsteht Geschosswohnungsbau, auf 70 Prozent Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser. Insgesamt 500 Familien finden hier ein neues Zuhause.

Durchgangsverkehr soll es nicht geben. Deshalb wird das neue Wohngebiet nur an die kleine bisherige Sackgasse "Am Dreilingsberg" angeschlossen. In Richtung "Alte Teutendorfer Siedlung" wird es nur Geh- und Radwege sowie eine verpollerte Notzufahrt für Einsatzfahrzeuge geben.

Der ganze Verkehr fließt dann über die Kreuzung am Ortseingang von Travemünde. Ein Vorgutachten zum Verkehr habe gezeigt, dass das möglich ist, so die Projektentwickler. Nur die Kurvenradien an den Einmündungen müssten vergrößert werden. Die Stadtplanung erwartet durch die vielen Neubauten eine Zuwachs des Verkehrs um 25 Prozent. Das sei für das bestehende Verkehrsnetz "tragfähig".

Zumindest Andreas Zander von der CDU sieht das anders. Die Travemünder "Praxis-Klinik" liegt in der Straße "Am Dreilingsberg". Immer wieder gebe es Beschwerden, dass Rettungswagen im Einsatz die Klinik auf Grund der Verkehrslage schwer erreichen würden. Wenn sich die Situation weiter verschlechtert, drohe die Klinik damit, den Standort Travemünde aufzugeben, berichtet Zander.

Helfen könnte eine zweite Zufahrt nach Travemünde. Doch das wird so schnell nichts, berichtet die Stadtplanung. Das dauere mindestens fünf bis zehn Jahre und sei eher ein langfristiges Projekt.

Die Kreuzung am Ortseingang von Travemünde wird in Zukunft deutlich mehr Verkehr auch aus der kleinen Seitenstraße aufnehmen müssen. Foto: TA

Die Kreuzung am Ortseingang von Travemünde wird in Zukunft deutlich mehr Verkehr auch aus der kleinen Seitenstraße aufnehmen müssen. Foto: TA


Text-Nummer: 125904   Autor: VG   vom 05.11.2018 20.20

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