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Sonnabend,
der 15. Dezember 2018





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VfB unterliegt in Oldenburg mit 1:5

Für den VfB Lübeck endete am Sonntagnachmittag auf ziemlich deftige Weise eine Serie von zuletzt drei Siegen in Folge. Beim VfB Oldenburg gab es am ersten Rückrundenspieltag nichts zu holen, 1:5 (0:2) hieß es nach 90 ernüchternden Minuten im Marschwegstadion.

Die Oldenburger waren zuletzt deutlich besser, als es ihr Tabellenplatz aussagte. Nur ein Spiel hatten die Blauen seit dem Trainerwechsel Anfang September aus den letzten neun Begegnungen verloren. Darunter Punktgewinne gegen die Spitzenteams vom VfLWolfsburg II, Weiche Flensburg und Holstein Kiel II. Der VfB hatte zuletzt drei Spiele in Serie gewonnen und konnte gerade erst am vergangenen Wochenende auch auswärts den Bock umstoßen und einen Sieg feiern.

Der VfB begann frisch nach vorn, viele gute Kombinationen führten bis zum gegnerischen Strafraum, selten aber zum gefährlichen Abschluss. Ahmet Arslan hatte gleich in der ersten Minute eine, doch sein Schlenzer aus halblinker Position zischte knapp am Tor vorbei. Thiels Hereingabe von der linken Seite konnte Oldenburg mit Mühe zur Ecke retten (4.).

Doch dann war es auch schon vorbei mit der grün-weißen Herrlichkeit, Oldenburg suchte sein Glück in der Offensive und erwischte den VfB eiskalt. Zwei Mal gingen Jan-Patrick Kadiata und Maik Lukowicz nach individuellen Fehlern über die rechte Angriffsseite durch, beide verwandelten ins lange Eck. Kadiata hoch in den Winkel (13.), Lukowicz flach ins untere Eck (14.) – 2:0.

In der Folgezeit hätten die Oldenburger sogar auf 3:0 stellen können, Kadiata köpfte jedoch völlig freistehend neben das Tor (27.). Auf der anderen Seite ging Rückkehrer Franziskus nach einer Kerze der Oldenburger Hintermannschaft volles Risiko, doch seine Direktabnahme konnte Kisiel im Nachfassen unter sich begraben (28.).

So rettete sich der Lübecker VfB in die Pause, um unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erneut ganz böse ausgekontert zu werden. Lukowicz ging wiederholt über rechts durch und bediente den freistehenden Kadiata, der sich mit dem 3:0 belohnte (48.). Spätestens jetzt war die Messe gelesen, doch Oldenburg ließ nicht nach und wurde von den Grün-Weißen nochmals herzlich eingeladen.

Zunächst machte nach mehr als einer Stunde Spielzeit Kadiata Platz für Ibrahim Temin und holte sich den verdienten Applaus der 1224 Zuschauer, sofern sie es denn mit den Oldenburgern hielten, ab. Temin, schon im Hinspiel Spielverderber, war noch keine 60 Sekunden auf dem Feld, als er aus Nahdistanz zum 4:0 vollendete. An der allgemeinen Trübsalstimmung auf Lübecker Seite änderte auch das 1:4 durch Ahmet Arslan nach einer Ecke nichts (82.), zumal Oldenburg vier Minuten vor dem Ende auf 5:1 stellte – Kifuta war diesmal der Torschütze.

Nette Geste des VfB Oldenburg: Die Verantwortlichen bedankten sich bei Daniel Franziskus kurz vor dem Anpfiff noch einmal für seinen Einsatz in den letzten Jahren mit einem kleinen Präsent. Wohltuend in Zeiten, in denen Spieler bei ihren Wechseln oftmals Schimpf und Schande begleiteten.

Am Samstag (17. November, 14 Uhr) sind die Lübecker bei der Zweitvertretung Holstein Kiel zu Gast.


Text-Nummer: 126033   Autor: VfB   vom 11.11.2018 22.40

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