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Freitag,
der 14. Dezember 2018






Metallindustrie: Lübecker Beschäftigte wollen Zeit statt Geld

Mehr Geld oder mehr Zeit? Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie (ME), die Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder Schicht arbeiten, haben die Wahlmöglichkeit, im nächsten Jahr acht zusätzliche freie Tage statt mehr Geld in Anspruch nehmen. 852 Beschäftigte in Lübeck wollen lieber die acht Tage. Diese Wahlmöglichkeit eröffnet ihnen der Tarifabschluss vom Februar 2018.

„Wir freuen uns, dass die neue tarifliche Regelung von den Beschäftigten so gut angenommen wird“, sagte Daniel Friedrich, erster Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Lübeck-Wismar. „Ganz offensichtlich entsprechen die neuen Möglichkeiten zur Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit den konkreten Bedürfnissen der Beschäftigten. Wir haben damit den Nerv der Zeit getroffen.“

Laut Tarifvertrag sind Arbeitgeber verpflichtet, bis Ende des Jahres gemeinsam mit den Betriebsräten Lösungen für eine praktikable Umsetzung zu finden. Der Tarifvertrag bietet zahlreiche Möglichkeiten, um die ausfallende Arbeitszeit auszugleichen, etwa die Nutzung von Arbeitszeitkonten oder die Qualifizierung und Förderung von Beschäftigten. Dies setze jedoch eine vorausschauende Personalplanung voraus, sagte Friedrich.

„Wer ein attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte sein will, der muss Arbeitszeiten bieten, die zum Leben passen - so, wie wir es im Tarifvertrag vereinbart haben. Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein. Wer heute Anträge der Beschäftigten auf mehr freie Zeit ablehnt, darf nicht damit rechnen, dass die Kolleginnen und Kollegen morgen zur Samstagsarbeit oder zu Überstunden erscheinen.“

Hintergrund:
 
Die regionalen Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie vom Februar 2018 schreiben fest, dass Beschäftigte die Kinder erziehen, Angehörige pflegen und langjährig in Schicht arbeiten, die Möglichkeit haben, einen Teil des neuen tariflichen Zusatzgeldes (T-Zug) in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsentgelts ab 1. Januar 2019 in acht freie Tage umzuwandeln. Die Anträge für die zusätzlichen freien Tage für das Jahr 2019 mussten bis 31. Oktober 2018 beim Arbeitgeber eingereicht werden.

Daniel Friedrich ist erfreut, dass die neue Regelung gut angenommen wird. Foto: VG

Daniel Friedrich ist erfreut, dass die neue Regelung gut angenommen wird. Foto: VG


Text-Nummer: 126151   Autor: ME/red.   vom 15.11.2018 17.00

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