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Sonnabend,
der 16. Februar 2018





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Handball: VfL Lübeck-Schwartau beim TuSEM Essen

Der vergangene Doppelspieltag war nicht der des VfL Lübeck-Schwartau. Beide Partien gingen verloren. Jetzt soll der Hebel wieder umgelegt werden. Der VfL will zurück in die Erfolgsspur. Mit dem TuSEM Essen wartet eine Mannschaft auf die Ostholsteiner, die bis dato eine überragende Saison spielt.

Aktuell befinden sich die Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Coburg. Die junge Mannschaft vom ebenfalls sehr jungen Trainer Jaron Siwert (24 Jahre alt) überzeugt dabei mit den meisten Toren der Liga und einer linken „Schokoladenseite“ (249 von 404 Treffern).

Gegen diese Offensiv-Power hatten die Coburger (29:30) übrigens ebenso das Nachsehen, wie der Top-Favorit auf den Aufstieg, der TuS N-Lübbecke (25:26).

Als die Saison eröffnet wurde, war der Kader des dreimaligen Deutschen Meisters weitestgehend eingespielt (prominentester Neuzugang war Lucas Firnhaber vom THW Kiel). So erklärt sich vielleicht der gute Start. Dass sie aber auch nach zwölf Spieltagen immer noch ganz oben stehen, zeugt darüber hinaus von ihrer hohen Qualität.

Das sieht auch VfL-Trainer Torge Greve so: „Essen hat einen Kader, der aus vielen starken Einzelspielern besteht. Darüber hinaus haben sie es geschafft, aus diesen Top-Individualisten eine starke Einheit zu formen. Sie sind sehr variabel und unbekümmert. Man kann sich nur sehr schwer auf sie einstellen.“

Wurde die letzte Spielzeit noch als Tabellenneunter abgeschlossen, stehen die Zeichen nach einem Drittel der Saison auf mehr. Das entspricht auch weitestgehend den Erwartungen von Trainer Siwert, der vor der Saison sein Ziel wie folgt formulierte: Er wolle seine Mannschaft in der Tabelle weiter nach oben führen. Eine wichtige Komponente dafür war, dass der Kader zum Großteil unverändert blieb. Mit diesem wolle er durch eine Kombination aus einer stabilen Abwehr und Tempospiel im Angriff erfolgreich sein.

Konkrete Aufstiegspläne hat der Verein allerdings (noch) nicht. Dieser käme zu früh. Eventuell hat sich diese Einschätzung aber schon etwas gedreht. Zuzutrauen ist den Essenern sicherlich einiges.

VfL Lübeck-Schwartau hat den Anschluss etwas verloren „Die beiden Niederlagen vom letzten Wochenende haben richtig weh getan. Aber wir können und werden wieder erfolgreicheren Handball spielen,“ so Torge Greve. Am besten schon gegen Essen. „Die Einheiten in dieser Woche waren gut. Ich habe eine deutliche Reaktion der Mannschaft wahrgenommen. Alle Spieler werden am Sonntag hoch motiviert sein, um die beiden Negativ-Ergebnisse schnellstmöglich vergessen zu machen.“

Dabei haben die Schwartauer im Training keine besonderen Maßnahmen im Hinblick auf den Gegner ergriffen. Torge Greve „Natürlich haben wir uns intensiv mit TuSEM beschäftigt. Das gehört ja auch zu einer normalen Spielvorbereitung. Das war es dann aber auch. In erster Linie muss unsere eigene Leistung stimmen. Nur wenn wir mindestens unsere Normalform abrufen, können wir in Essen bestehen.“

Der Kader für das schwere Auswärtsspiel bleibt im Vergleich zum letzten Wochenende bestenfalls unverändert. Pawel Genda, Toni Podpolinski und Marcel Möller werden voraussichtlich weiterhin fehlen. Zusätzlich dazu konnten Tim Claasen und Marino Mallwitz die Woche über nicht trainieren. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag um 17 Uhr.


Text-Nummer: 126189   Autor: VfL/red.   vom 16.11.2018 14.23

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