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Dienstag,
der 11. Dezember 2018






Gedenkfeier der Lübecker SPD am Volkstrauertag

Zum Volkstrauertag am Sonntag, 18. November 2018, hatten der SPD-Kreisverband Lübeck, die SPD-Bürgerschaftsfraktion und der DGB-Stadtverband Lübeck zu einer gemeinsamen Gedenkfeier auf dem Vorwerker-Friedhof am Mahnmal für die Opfer Nationalsozialistischer Gewaltherrschaft eingeladen.

Bürgermeister Jan Lindenau vertrat die Hansestadt. Die Gedenkrede hielt diesmal Kerstin Metzner, Landtagsabgeordnete und Mitglied des SPD-Kreisvorstandes Lübeck. Als Zeichen des Gedenkens haben die Hansestadt Lübeck, der SPD-Kreisverbandes und die SPD-Bürgerschaftsfraktion, sowie der DBG Kränze am Mahnmal abgelegt.

Der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Rother eröffnete die gut besuchte Gedenkfeier mit der Erinnerung an den Matrosenaufstand am 9. November 2018. Erst durch ihn wurde der erste Weltkrieg nach Jahren des Hungers und großer menschlicher Verluste endlich beendet. Kerstin Metzner betonte in ihrer Gedenkrede, dass Krieg das Furchtbarste ist, was man einer Zivilisation antun kann. In ihrer bewegenden Rede ging sie auf die unverarbeiteten Fluchterfahrungen der Generation der Kriegskinder ein. „Die Kleinsten starben zuerst. Kinder mussten ihre Geschwister, ihre Freunde am Wegesrand zurücklassen. Welche Erinnerungen verfolgen diese Generation?“

Mit Blick auf die heutige politische Lage stellte Kerstin Metzner fest: „Unübersehbar ist die Zahl derer, die sich in der heutigen Politik nicht mehr wiederfinden, die sich missverstanden fühlen, die die Komplexität und Widersprüchlichkeit im Regierungshandeln nicht verstehen. Wir sehen auf der ganzen Welt die wachsende Macht von Demoskopen, die nicht anders als 1933 agieren. Sie schaffen es mit polemischen Aufrufen, die Massen anzuziehen und sie zu beeinflussen.“ Die Rednerin warf die Frage auf, welchen Einfluss die Medien mit ihrer brutalen Berichterstattung haben.

Unter Bezug auf die anstehenden Europawahlen verwies die Abgeordnete darauf, welche Bedeutung das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung in einem geeinten Europa hat. „Den Frieden zu wahren und zu verteidigen, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.“

Die Feier endete mit dem Totengedenken und einer Minute des Schweigens.

Foto von links: Kerstin Metzner, Sven Quirder, Thomas Rother, Peter Petereit. Foto: SPD HL

Foto von links: Kerstin Metzner, Sven Quirder, Thomas Rother, Peter Petereit. Foto: SPD HL


Text-Nummer: 126243   Autor: SPD HL   vom 19.11.2018 11.59

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