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Montag,
der 10. Dezember 2018






Wirtschaftsförderung präsentiert erstmalig Branchenreport

Mit dem „Branchenreport Lübeck“ (siehe unten) legt die Wirtschaftsförderung erstmals einen umfänglichen Bericht zu den Branchen am Standort vor. Basis für die Analyse ist eine Projektarbeit von Bjarne Meyn, die am Institut für angewandte Wirtschaftswissenschaften der Technischen Hochschule Lübeck entstanden ist.

Bei der Arbeit „Analyse der beschäftigungsrelevanten Cluster am Wirtschaftsstandort Lübeck“ hat er in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Lübeck die relevanten Branchen in einem geographischen Radius von 25 Kilometer um Lübeck betrachtet.

Im Nachgang hat die Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Karen Cabos, Leiterin des Instituts für angewandte Wirtschaftswissenschaften, diese Analyse verfeinert, um ausschließlich die Werte für die Stadt Lübeck zu betrachten. Diese Ergebnisse sind in dem Branchenreport enthalten. Analysiert wurden die Branchen Kultur, Einzelhandel ohne Ernährung, Gesundheitswirtschaft, Logistikwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Recycling, Freizeit & Tourismus, private Dienstleistungen, unternehmensnahe Dienstleistungen, Digitalwirtschaft, Energie, Finanzen und Versicherungen, Bildung, Bauen und Einrichten, Großhandel, Maschinen-Gerätebau, sowie das produzierende Gewerbe. Die Zuteilung der Betriebe zu den jeweiligen Branchen erfolgte über die sogenannten WZ-Codes.

Ein zentrales Ergebnis der Analyse ist der so genannte Lokalisationsquotient. Über ihn lässt sich die überregionale Bedeutung einer Branche ermitteln. Bei einem LQ von größer 1 spricht man von einem Cluster, bei Werten ab 1,25 von einem starken Cluster. Dies sind in Lübeck die Branchen Einzelhandel ohne Ernährung, Gesundheitswirtschaft, Logistikwirtschaft und Ernährungswirtschaft. Ergänzt werden diese Angaben im Branchenreport durch Informationen zu Beschäftigungszahl, Umsatz, das sogenannte jährliche durchschnittliche Wachstum sowie Anzahl der Unternehmen.

Branchenreport Lübeck

Der Wirtschaftsstandort Lübeck ist geprägt durch eine vielfältige Wirtschaft und einen hohen Beschäftigungsgrad. In den vergangenen zehn Jahren (2007 bis 2017) ist die Beschäftigung am Standort Lübeck von 79.834 auf 95.055 um jahresdurchschnittlich 1,76 Prozent (CAGR-Wert) und absolut um 19,06 Prozent gestiegen. Das Beschäftigungswachstum liegt mit dem des Bundes, das im selben Zeitraum 1,75 Prozent und absolut 18,90 Prozent beträgt, nahezu gleichauf.

Lübecks Beschäftigungsquote liegt im Jahr 2017 bei 55,3 Prozent und die Arbeitslosenquote bei 8, Prozent. In Gesamtdeutschland liegt die Beschäftigungsquote bei 58,7 Prozent und damit 3,4 Prozent-Punkte über dem Lübecker Wert. Die Arbeitslosenquote in Deutschland liegt bei 5,7 Prozent.

Insgesamt sind in Lübeck im Jahr 2017 rund 18.000 Gewerbetreibende aktiv. Davon haben 5.399 Betriebe mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) registriert. Das Gros dieser Betriebe (4.067) entfällt auf die Betriebsgrößenklasse Kleinstbestriebe mit einem bis neun SvB für die 12.240 SvB gemeldet sind. Lübecks Kleinbetriebe (2017: 1.020) mit mindestens 10 bis 49 SvB beschäftigen insgesamt 20.446 SvB. Lübecks Mittelständler beziehungsweise mittelgroße Betriebe (2017: 259) mit 50 bis 249 Beschäftigten beschäftigen 26.068 SvB. Lübecks Großbetriebe (2017: 53) mit mehr als 250 SvB beschäftigen in Lübeck 36.301 Arbeitnehmer. Bereits bei dieser Betrachtung wird deutlich, dass nur knapp ein Viertel der Betriebe (1.332) rund 83.000 Menschen in Lohn und Brot bringen. Während rund 4.000 Betriebe nur etwa 12.000 Beschäftigte auf sich vereinen.

Viele der Lübecker Betriebe stehen über regionale Liefer- oder Wettbewerbsbeziehungen oder gemeinsame Interessen miteinander in Beziehung. Deshalb bietet es sich an, diese als Netzwerk von Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen (z. B. Hochschulen), Dienstleistern (z. B. Designund Ingenieurbüros), Handwerkern und verbundenen Institutionen (z.B. IHK und HWK) zu betrachten.

In diesem Zusammenhang sprechen wir von Clustern bzw. Branchenclustern. Ein Cluster stellt eine regionale Ansammlung von Unternehmen dar, die durch gemeinsame Wertschöpfungsketten (oder Teile davon) miteinander in Verbindung stehen. Die Abgrenzung der relevanten Region ist dabei zunächst größer als das Gebiet einer einzelnen Stadt. Darüber hinaus ist für die Stadt Lübeck besonders interessant, welche Bedeutung die für die Region relevanten Cluster für die Wirtschaftsstruktur im Stadtgebiet haben. Dazu hat die Wirtschaftsförderung Lübeck im Mai 2018 zusammen mit der Fachhochschule Lübeck (heute Technische Hochschule Lübeck) eine Studie der beschäftigungsrelevanten Cluster in der Wirtschaftsregion Lübeck anfertigen lassen.

Die Analyse der beschäftigungsrelevanten Cluster in der Region Lübeck wurde im Rahmen einer Projektarbeit erstellt. Bjarne Meyn, inzwischen Absolvent der Technischen Hochschule, hat diese Forschungsergebnisse anhand der folgenden Leitfragen ermittelt.

Die Lübecker Wirtschaftsförderung präsentierte erstmalig einen umfangreichen Branchenreport. Foto: Archiv/TP

Die Lübecker Wirtschaftsförderung präsentierte erstmalig einen umfangreichen Branchenreport. Foto: Archiv/TP


Text-Nummer: 126286   Autor: WiFö HL/red.   vom 20.11.2018 14.31

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