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Montag,
der 10. Dezember 2018






Deponie Ihlenberg verspricht vollständige Transparenz

Vergangene Woche wurde ein Bericht eines ehemaligen Abteilungsleiters der Deponie Ihlenberg bekannt, der schwere Vorwürfe erhebt. Am Dienstag beschäftigte sich der Umweltausschuss der Bürgerschaft in Lübeck mit dem Thema. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern setzte derweil einen Sonderermittler ein.



Beate Ibiß, Kaufmännische Geschäftsführerin der Deponie, und Norbert Jacobsen, Technischer Geschäftsführer, waren nach Lübeck gekommen. Sie bestritten die Vorwürfe. Rechtlich sei alles in Ordnung. Auch die Kritik, dass nur jeder 30. Lkw überprüft werde, könne so nicht stehen bleiben. Nach den Vorschriften müsse nur jede 100. bis 125. Ladung überprüft werden. Radioaktives Material sei zu keinem Zeitpunkt angenommen worden.

Eine richtige Diskussion gab es nicht, da der ehemalige Abteilungsleiter, der die Vorwürfe erhebt, nicht anwesend war. Senator Hinsen kritisierte, dass er nicht an der Sitzung des Deponie-Beirates teilnehmen durfte. Das habe sie nicht zu entscheiden, sagte die Geschäftsführerin. Sie werde sich dafür einsetzen, dass Vertreter der Stadt Lübeck in Zukunft eingeladen werden. Bereits am Mittwoch wird ein städtischer Vertreter an einer Mitarbeiterversammlung teilnehmen, bei der über die Beprobungen der Abfälle gesprochen wird.

Der Umweltausschuss hat Forderungen aufgestellt. Er möchte bei Störfällen sofort informiert werden, die Stadt soll Teil des Deponie-Beirates werden, man erwarte umfassende Informationen der Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie einen jährlichen Bericht.

In Schwerin wurden derweil Entscheidungen getroffen. Die Landesregierung setzte einen Sonderermittler ein, der die landeseigene Deponie untersucht. Außerdem wird über eine Verkürzung der Restlaufzeit der Deponie nachgedacht. Bisher soll der Betrieb bis zum Jahr 2035 Abfälle annehmen, eine Verkürzung auf 2025 ist möglich. Neue Verträge mit Abfalllieferanten aus Italien soll es nicht mehr geben. In dieser Woche beschäftigt sich auch der Schweriner Landtag noch mit der Sondermülldeponie vor den Toren Lübecks.

Im Original-Ton unterhalb des Bildes hören Sie Mittschnitte aus dem Ausschuss von
Beate Ibiß, Kaufmännische Geschäftsführerin
Norbert Jacobsen, Technischer Geschäftsführer
Umweltsenator Ludger Hinsen
und ein Interview mit dem Umweltaktivisten Günther Wosnitza

Die Geschäftsführung der Deponie schilderte in Lübeck ihre Sicht der Vorwürfe. Fotos, O-Töne: Harald Denckmann

Die Geschäftsführung der Deponie schilderte in Lübeck ihre Sicht der Vorwürfe. Fotos, O-Töne: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 126292   Autor: VG   vom 20.11.2018 19.59

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