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Montag,
der 10. Dezember 2018






Arbeitsmarkt in Lübeck sehr robust

In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bezirk der Agentur für Arbeit Lübeck um 13.617 oder 9,6 Prozent auf 155.186 Ende Dezember 2017 gestiegen. Die Betriebe stellen ein und halten zugleich ihre Fachkräfte, die auf dem Arbeitsmarkt immer knapper werden.

Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung rechnet für 2019 mit einem weiterhin hohen Beschäftigungszuwachs. Die Wachstumsrate soll im Bundesgebiet und in Schleswig- Holstein 1,8 Prozent betragen. Doch wie sieht die regionale Entwicklung im nächsten Jahr aus? "Während zentrale Daten sich rein auf statistische Werte und Indikatoren stützen, fließen in die Bewertung vor Ort regionale Erkenntnisse mit ein. Für diese Einschätzung nutzen wir die Kompetenz externer Experten", erläutert Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Lübeck.



Vertreter der Handwerkskammer Lübeck, Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, Wirtschaftsförderung Lübeck, Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin e.V., Jobcenter Lübeck und Ostholstein sowie der Arbeitsagentur Lübeck tauschten sich zu den Chancen und Risiken des regionalen Arbeitsmarktes aus. Mit Hilfe des Arbeitsmarktmonitors, einer Netzwerkplattform der Bundesagentur für Arbeit, wurden die 20 größten Branchen einzeln unter die Lupe genommen und die Entwicklungen diskutiert.

Im Agenturbezirk sind 76,9 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig. Der Anteil liegt damit über dem Landes– (75,2 Prozent) und Bundesschnitt (71,1 Prozent). Branchen wie das Gastgewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen sind in der Region überdurchschnittlich vertreten und personalintensiv. Die Beliebtheit der Urlaubs- und Wohnregion Lübecker Bucht, aber auch die Alterung der Gesellschaft und wachsende Zahl der Pflegebedürftigen sorgen für einen stetigen Personalbedarf. Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften stößt jedoch an ihre Grenzen. Diese Fachkräfteengpässe wirken sich auch im verarbeitenden Gewerbe aus und begrenzen das Wachstum. In keinem der 20 untersuchten Segmente wird mit einem Beschäftigungsrückgang gerechnet. Mit einem eher moderaten Zuwachs rechnen die Arbeitsmarktakteure im Handel, der verstärkt mit Onlineangeboten konkurriert. Eine Stagnation wird aufgrund der Dieseldiskussion in der Kraftfahrzeugbranche erwartet.

Die weitere Ausgestaltung der Zollpolitik der USA und die Unsicherheit über die Konditionen des anstehenden Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union könnten ein konjunkturelles Risiko darstellen. Der regionale Arbeitsmarkt ist weniger exportabhängig und hat weniger Höhen und Tiefen. Was sich bereits in der Rezession 2009 zeigte. Mit Kurzarbeit und aktiver Arbeitsmarktpolitik könnten mögliche Auswirkungen aufgefangen und Fachkräfte in den Betrieben gehalten werden.

Obwohl die Verfügbarkeit an Fachkräften das Beschäftigungswachstum bremst, gehen die Experten branchenübergreifend von einem Zuwachs von rund 2.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Lübeck und Ostholstein aus.

"Trotz der robusten Entwicklung in den letzten Jahren zeigen sich zunehmend strukturelle Probleme. Fachkräfte sind in vielen Berufen bereits Mangelware und die Stellenbesetzungen dauern länger. Umso wichtiger ist es, auch in unserer Region Talente und Potenziale zu identifizieren und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs zu nutzen. Die Weiterbildung von Arbeitslosen - aber auch geringqualifizierten Beschäftigten - ist ein wichtiger Schlüssel, um Fachkräfte zu entwickeln. Oft lassen sich für beide Seiten Chancen eröffnen. Gerne steht der Arbeitgeber-Service Ihnen als Partner rund um alle Fragen zur Nachwuchs- und Personalgewinnung sowie Qualifizierung zur Seite", bietet Dusch Unternehmen an.

Markus Dusch, Chef der Agentur für Arbeit Lübeck, rät zur Weiterbildung, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Fotos: Agentur für Arbeit

Markus Dusch, Chef der Agentur für Arbeit Lübeck, rät zur Weiterbildung, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Fotos: Agentur für Arbeit


Text-Nummer: 126297   Autor: Agentur für Arbeit   vom 21.11.2018 10.19

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