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Montag,
der 10. Dezember 2018






GAL: Wakenitzquerung muss verbreitert werden

Bereits seit einiger Zeit setzt sich die GAL für eine Verbreiterung der Brücke am Kleinen See ein, die im Zuge des Drägerweges einen Übergang über die Wakenitz für den Fußgänger- und Fahrradverkehr bietet. Die Stadt verweist auf statische Probleme. Das hält Carl Howe, baupolitischer Sprecher der Fraktion "Freie Wähler und GAL", für unglaubwürdig.

"Die Brücke stellt für diese Verkehrsteilnehmer eine attraktive Verbindung her zwischen Stadtteilen wie Eichholz einerseits und dem Universitätsklinikum sowie den Lübecker Hochschulen andererseits der Wakenitz, weil sie ihnen einen erheblichen Umweg erspart", so die GAL. Allerdings sei die Brücke für eine zügige Verkehrsführung zu eng und lässt Gegenverkehr kaum zu.

Vom ehemaligen Fahrradbeauftragten der Hansestadt Lübeck hatte die GAL die Bestätigung, dass die Brücke saniert wurde – und gegebenenfalls verbreitert werden könne. Er konnte nur das Jahr der Sanierung nicht benennen. Bei eigenen Recherchen der Fraktion stellte sich heraus, die Wakenitzbrücke wurde 2010 mit erheblichen Mitteln saniert. "Die Bauverwaltung allerdings behauptete zunächst, es gäbe keine Sanierung, sondern die Brücke sei in den 50er Jahren erstellt worden und müsse für eine Verbreiterung der Querung über die Wakenitz komplett neu gebaut werden", berichtet Howe.

Auf diese Auskunftssituation hin stellte die Fraktion Freie Wähler und GAL den folgenden Antrag: "Die Fahrradbeauftragte der Hansestadt Lübeck möge in Hinsicht auf Standsicherheit und die Möglichkeit einer baulichen Verbreiterung des Überweges Auskunft erteilen und Stellung nehmen zur Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke am Kleinen See (Querung des Drägerweges über die Wakenitz). Dabei möge auch Datum und Umfang der letzten Sanierung der Brücke dargestellt werden. Des Weiteren bitte ich um die Durchführung eines Ortstermins an der Brücke mit der Bauverwaltung und den Mitgliedern des Bauausschusses."

In der Sitzung des Bauausschusses am Montag wurde nun immerhin eingestanden, "dass die Querung 2010 teilweise tatsächlich erneuert wurde", berichtet Carl Howe. "Zwar seien die Stützen erneuert worden, die die Brücke tragen, sie seien aber so ausgelegt, dass nicht verbreitert werden könne."

Das findet der baupolitische Sprecher der GAL, Carl Howe, alles andere als glaubhaft: "Auf beiden Seiten der Brücke befinden sich jeweils außerhalb des Geländers Träger, die eine Verbreiterung zulassen würden, und zwar ohne große Kosten. Wenn jetzt gesagt wird, die Statik gebe eine Verbreiterung nicht her, die Brücke also ganz neu gebaut werden müsse, dann hat die Bauverwaltung im Jahr 2010 eine ganz miserable Arbeit abgeliefert. Möglich ist natürlich auch, die aktuelle Verwaltung will einfach keine Verbreiterung und stellt schlicht Behauptungen bezüglich der Statik auf."

Das gelte "in der einen oder anderen Version auch für die breite Mehrheit im Bauausschuss. Gegen den Antrag der Freien Wähler und GAL stimmten Grüne, Linke, SPD, CDU, FDP und AfD. Wir hoffen dennoch, dass die Brücke verbreitert wird", schließt Carl Howe: "Mit dem Runden Tisch Radverkehr und der St. Jürgen-Runde haben sich sachkundige Betroffene für eine solche Baumaßnahme ausgesprochen. Und – dass die Verbreiterung Sinn macht, daran ändert sich durch das Abstimmungsergebnis im Ausschuss erstmal gar nichts. Vielleicht hilft hier ein langer Atem."

Carl Howe hält trotz der Antwort der Verwaltung an seiner Forderung fest.

Carl Howe hält trotz der Antwort der Verwaltung an seiner Forderung fest.


Text-Nummer: 126304   Autor: GAL/FW/red.   vom 21.11.2018 13.17

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