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Montag,
der 10. Dezember 2018






Lübecks Schuldenstand sinkt rasant

Jahrelang meldete Lübeck einen Schuldenstand von 1,5 Milliarden Euro. Viele Bürger glaubten nicht mehr, dass die Stadtkasse zu retten ist. Es scheint aber doch zu klappen: Innerhalb weniger Jahre wurden rund 250 Millionen Euro Schulden abgebaut. Tatsächlich hat Lübeck nur noch Kredite bei den Banken in Höhe von 650 Millionen Euro.

Der Stadtkämmerer Manfred Uhlig tourt im Moment durch Ausschüsse und Fraktionen. Immer wieder erläutert er den Haushaltsentwurf für das Jahr 2019, der in der kommenden Woche in der Bürgerschaft beraten wird. Und der Chef der städtischen Kassen hat viele gute Nachrichten.In diesem Jahr liegt das Plus bei rund 60 Millionen Euro. Das aktuell geplante Defizit für kommendes Jahr liegt bei 7,88 Millionen Euro. Allerdings wird der Konsolidierungsfonds des Landes wohl fortgesetzt. Dann kommen zusätzlich 20 Millionen Euro in die Kasse. Selbst bei der vorsichtigen Prognose der Stadtverwaltung liegt die Stadt damit wieder deutlich im Plus.

Bei der Verwaltungsführung hatte sich ein Minus von über 350 Millionen Euro angesammelt. Inzwischen ist diese "Kontoüberziehung" mit kurzfristigen Krediten auf rund 150 Millionen Euro gesunken.

Dazu kommen noch langfristige Kredite für Investitionen. Die sind leicht von 550 auf 494 Millionen Euro gesunken. Der Grund für den schwachen Rückgang: Die Stadt gibt kräftig Geld aus. Im kommenden Jahr werden 153 Millionen Euro in Gebäude, Straßen und vor allem rund 66 Millionen Euro in den Hafen investiert. Im Jahr 2018 waren es nur rund 88 Millionen Euro. Uhlig rechnet trotzdem damit, dass die Kommunalaufsicht zustimmt. Die Kritikpunkte der Landesregierung habe man abgearbeitet.

Insgesamt sinkt der Schuldenstand damit von 1,5 auf 1,25 Milliarden Euro. Die tatsächlichen Kredite liegen aber nur bei knapp 650 Millionen Euro. Der Rest sind nur in der Buchhaltung "Schulden". Die Stadt müsste eigentlich Rückstellungen haben, um den Beamten im Ruhestand eine Pension zahlen zu können. In der Realität werden die Pensionen aus dem laufenden Haushalt bezahlt.

Der städtische Kämmerer setzt weiter auf Schuldenabbau. Aktuell zahlt Lübeck pro Jahr 16 Millionen Euro Zinsen. Das Geld könne man besser verwenden. Und bei langfristigen Krediten würden der Zinssatz bereits steigen.

Manfred Uhlig leitet den Bereich Haushalt und Steuerung bei der Stadtverwaltung. Foto: JW/Archiv

Manfred Uhlig leitet den Bereich Haushalt und Steuerung bei der Stadtverwaltung. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 126315   Autor: VG   vom 21.11.2018 19.55

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