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HL-live.de

Mittwoch,
der 20. Februar 2018






Landesbetrieb startet Winterdienst

Die Salzlager sind gefüllt, die Maschinen sind in Schuss – der Winter auf Schleswig-Holsteins Straßen kann kommen. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und der Chef des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, überzeugten sich am Donnerstag persönlich von der Winterdienstplanung.

"Wenn die anderen noch schlafen, sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon lang im Einsatz, um die Straßen für die Bürger eisfrei zu machen", betonte Verkehrsminister Dr. Buchholz und ergänzte: "Wir haben gut 30.000 Tonnen Streumittel im ganzen Land eingelagert. Wir sind also gut vorbereitet, um in die Wintersaison zu gehen."

Der Straßenwinterdienst ist so organisiert, dass bei winterlicher Witterung ein 24-Stunden Streu- und Räumdienst auf den Autobahnen gewährleistet ist und auf allen anderen wichtigen Straßen zwischen 3 und 22 Uhr nach Bedarf geräumt und gestreut wird, erklärte der Direktor des Landesbetriebs, Torsten Conradt. Und das ist eine ziemliche Managementaufgabe, die das Team des LBV.SH mit seinen 26 Autobahn- und Straßenmeistereien und 608 Straßenwärterinnen und Straßenwärtern auf den insgesamt 8.134 Kilometern, nämlich 492 Kilometern Autobahnen, 1.429 Kilometern Bundesstraßen, 3.529 Kilometern Landesstraßen und 2.684 Kilometern Kreisstraßen leistet.

Zur Verfügung stehen der Mannschaft rund 109 Fahrzeuge, 454 Schneepflüge, 35 Schneefräsen und andere Gerätschaften sowie gut 30.000 Tonnen Streumittel. Darüber hinaus nutzt der LBV.SH in der Winterzeit auch externe Helfer mit weiteren 255 Lkw, die eigens mit Schneepflügen und Streuautomaten ausgerüstet werden. "Der Einsatz der gesamten LBV-Mannschaft ist unverzichtbar dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger mobil und sicher auf unseren Straßen unterwegs sein können", lobte Verkehrsminister Bernd Buchholz den Winterdienst.

Die Gesamtkosten des Winterdienstes betrugen in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt 10,4 Millionen Euro pro Wintersaison, im Winter 2017/18 waren es sogar rund 16 Millionen Euro. "Das war vor allem eine gute Investition in die Verkehrssicherheit", so Buchholz. Dennoch appellierte er an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer, die mit einer an die Straßenverhältnisse angepassten Fahrweise, Winterreifen und genügend Abstand letztlich selbst für eine sichere Fahrt sorgen: "Passen Sie ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen an und nehmen Sie vor allem Rücksicht auf unsere Kollegen." Der Minister spielte damit auf Berichte von Straßenwärtern an, die in jedem Winter erleben, dass ihre Streufahrzeuge in teils waghalsigen Manövern überholt werden.

Der Winterdienst des Landesbetriebes Verkehr - hier bei der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe - ist startklar. Foto: JW/Archiv

Der Winterdienst des Landesbetriebes Verkehr - hier bei der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe - ist startklar. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 126326   Autor: WiMi/red.   vom 22.11.2018 12.23

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