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Montag,
der 10. Dezember 2018






Lübecker Grüne weiter für Beitritt zum HVV

Die Bürgerschaftsfraktion der Lübecker Grünen hat entschieden, trotz des Neins der Landesregierung weiter für den Beitritt Lübecks zum HVV zu kämpfen. In der Beschränkung der HVV-Ausweitung nur auf den Bahnverkehr der Stadt sehen die Grünen allerdings keine sinnvolle Alternative.

Die Fraktionsvorsitzenden Michelle Akyurt und Bruno Hönel erklären:

(")Wir machen keinen Hehl daraus, dass uns das kategorische Nein der Landesregierung, das von den Grünen im Land mitgetragen wird, enttäuscht hat. Wir werden weiter versuchen, einen Stimmungswandel in der Landtagsfraktion zu erreichen. Denn für viele Pendler, die heute noch das Auto für den Weg zur Arbeit nehmen, kann die Aufnahme Lübecks in den HVV eine Entlastung bringen. Insbesondere wäre damit eine Aufnahme der Stadt in den Geltungsbereich der von vielen Firmen angebotenen 'Profi-Card' des HVV möglich. Wir finden, dass zu einer Metropolregion Hamburg, die Lübeck einschließt, auch eine Tarifgemeinschaft gehört. Die unterschiedliche Behandlung des Kreises Steinburg, dem die Aufnahme in den HVV ermöglicht werden soll und der Stadt Lübeck, der das verweigert wird, überzeugt uns nicht.

Kritisch betrachten wir den aktuell in den Lübecker Gremien diskutierten Vorstoß, nur den Schienenverkehr in den HVV einzugliedern. Zum einen sehen wir keine Aussicht, dass das Land wenigstens diese Minimallösung mittragen wird. Und zum anderen würde dies Folgeprobleme bedeuten, wenn noch mehr Menschen mit ihren Fahrzeugen versuchen, den schon jetzt überlasteten Parkraum an den Bahnhöfen zu nutzen. Wir wollen weiterhin die Einbeziehung des gesamten Lübecker Tarifbereichs in den HVV, damit die Pendler vom Hauptbahnhof aus ohne Mehrkosten auch noch mit dem Bus nach Hause fahren können. Der Vorschlag, nur den Schienenverkehr zu nehmen, kommt aus unserer Sicht, wenn überhaupt, höchstens als Übergangslösung in Betracht.(")

André Kleyer, Bürgerschaftsmitglied und Lübecker Mitglied im Parteirat der Landesgrünen, ergänzt: "Der HVV-Beitritt ist für viele Menschen in Lübeck, die in Hamburg arbeiten, ein wichtiges Thema ist. Wenn es eine Chance gibt, Pendler zum Umstieg auf die Schiene zu bewegen, dann sollten wir diese ergreifen. Dabei sehen wir natürlich auch, dass im Koalitionsvertrag der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein die Aufnahme Lübecks in den HVV aktuell nicht vorgesehen ist. Falls es in dieser Wahlperiode beim Nein aus Kiel bleibt, werden wir den Punkt in den kommenden Programmprozess einbringen und dort für eine Änderung der Programmatik kämpfen."

Michelle Akyurt und Bruno Hönel sehen eine Eingliederung des Schienenverkehrs in den HVV kritisch.

Michelle Akyurt und Bruno Hönel sehen eine Eingliederung des Schienenverkehrs in den HVV kritisch.


Text-Nummer: 126327   Autor: Grüne   vom 22.11.2018 12.28

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