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Dienstag,
der 11. Dezember 2018






3. Sinfoniekonzert in der MuK und der Elbphilharmonie

Im Rahmen des 3. Sinfoniekonzerts "Ein Trost für die Lebenden" erklingt Johannes Brahms’ "Ein deutsches Requiem", dirigiert vom Kommissarischen Generalmusikdirektor Andreas Wolf, am 25. und 26. November in der Musik- und Kongresshalle sowie am 29. November in der Elbphilharmonie Hamburg. Für den Solistenpart dieses gewaltigen Werkes konnten die Sopranistin Christiane Oelze und der Bariton Detlef Roth gewonnen werden, beide international anerkannte Größen des Musiklebens.

"Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden." Gleich zu Beginn formuliert Johannes Brahms die zentrale Aussage seines "Deutschen Requiems" und macht deutlich, dass in seinem Trauerstück die Lebenden, nicht die Verstorbenen, im Mittelpunkt stehen. Brahms’ Stück ist nicht für den liturgischen Gebrauch konzipiert. Er selbst wählte die Bibelstellen aus, stellte sie zusammen und entschied sich für die deutsche Sprache. Der Auferstehungsgedanke fehlt, im Mittelpunkt stehen Trost spendende Bibelverse, welche den Menschen Halt bieten sollen. Dieser Grundgedanke zieht sich auch durch die Anlage des Stückes. Während die ersten vier Sätze von den Themen Tod und Vergänglichkeit geprägt sind, repräsentieren die sich anschließenden vier Sätze Zuversicht, Trost und den Glauben an ein ewiges Leben. Die Mitte des Werkes, der vierte Satz, markiert dabei den Ruhepunkt, welcher in eine erlösende Gewissheit überleitet.

Die vollständige Uraufführung des "Deutschen Requiem" in der siebensätzigen Fassung, wie sie auch heute zu hören ist, fand im Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus statt. Es machte den erst 35-jährigen Brahms schlagartig im deutschsprachigen Raum berühmt und zählt bis heute zu seinen bekanntesten und am häufigsten aufgeführten Kompositionen. Der Musikwissenschaftler Michael Heinemann begründet den Erfolg des Werkes in seiner Allgemeingültigkeit: "Das Deutsche Requiem ist keine Gedächtnismusik und keine Hommage – viel eher eine musikalische Meditation über den Tod, nicht gebunden an einen singulären Trauerfall und eben darum für jeden einzelnen ein Angebot, sich mit den ›letzten Dingen‹ auseinanderzusetzen."

Termine:
25. November, 11 Uhr
26. November, 19.30 Uhr, Musik- und Kongresshalle;
29. November, 20 Uhr, Elbphilharmonie Hamburg
Karten gibt es an der Theaterkasse, Tel. 399600.

Die Konzerte am Sonntag und Montag finden in der Lübecker MuK statt.

Die Konzerte am Sonntag und Montag finden in der Lübecker MuK statt.


Text-Nummer: 126358   Autor: Theater Lübeck   vom 24.11.2018 08.58

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