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Dienstag,
der 11. Dezember 2018






Linke: Gewalt an Frauen muss weiter Thema sein

Am 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. "Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Gewalt an Frauen und Mädchen weiter steigt", so die Linke Lübeck. "In Deutschland wurden im Jahr 2017, 147 Frauen von ihren Partnern ermordet. Das bedeutet, dass jeden dritten Tag eine Frau durch die Gewalt ihres Partners stirbt."

Die Linke begrüßt, dass die Frauenschutzplätze in den Frauenhäusern in Lübeck dieses Jahr endlich gestiegen sind, aber das dürfe nicht das Ende der Bemühungen sein. "Die beiden Lübecker Frauenhäuser mussten im vergangen Jahr rund 800 Frauen und Kinder abweisen, da sind 15 neue Plätze nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, erklärt Katjana Zunft, Vorsitzende der Lübecker Linken und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. "Wir müssen weiter dafür sorgen, dass mehr Schutzplätze entstehen und die Beratung für Gewaltbetroffene Frauen und Kinder weiter ausgebaut und gefördert wird."

Nach einer europäischen Studie von 2012 erlebe jede dritte Frau und Mädchen ab dem 15. Lebensjahr in Europa Gewalt, Tendenz steigend. "Das sind erschütternde Zahlen, die uns endlich wach rütteln müssen, es muss ein gesellschaftliches Umdenken geben, die diese strukturelle Gewalt an Frauen ächtet und verhindert. Noch immer werden Frauen in allen Lebensbereichen benachteiligt und Frauenpolitische Themen belächelt. Auch das trägt einen Teil dazu bei, dass Männer glauben könnten, Frauen seien weniger Wert und häusliche sei Gewalt legitim", erklärt Katjana Zunft weiter.

Die Linke Lübeck fordert weiterhin einen Gleichstellungsauschuss, der mit Frauen und Männern paritätisch besetzt ist. Außerdem fordert Die Linke eine "ernsthafte Auseinandersetzung mit Frauenspezifischen Themen."

Katjana Zunft kritisiert unter anderem die immer noch zu geringe Zahl an Plätzen in den Lübecker Frauenhäusern.

Katjana Zunft kritisiert unter anderem die immer noch zu geringe Zahl an Plätzen in den Lübecker Frauenhäusern.


Text-Nummer: 126372   Autor: Linke/red.   vom 24.11.2018 18.29

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