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Montag,
der 17. Dezember 2018






Linke Lübeck: Debatte um Obdachlosigkeit bleibt wichtig

Auch nach der Feststellung der Polizei, dass der bereits Anfang November am ZOB verstorbene Obdachlose Darius nicht den Kältetod gestorben ist, sehen die Lübecker Linken keinen Grund zur Beruhigung, da die Todesumstände doch ursächlich die Folge eines Lebens auf der Straße und der damit einhergehenden sozialen Probleme nahelegen.

"Die Todesursache ändert weder am traurigen Umstand, dass ein Mensch ohne Obdach auf unseren Straßen zu Tode gekommen ist etwas, noch enthebt es uns gesellschaftlicher Verantwortung. Auf obdachlose Menschen warten neben Kälte zahlreiche weitere soziale Gefahren, von Drogensucht über Gewalt, bis hin zu Hygiene- und Gesundheitsproblemen. Deshalb bleibt die Debatte um soziale Angebote seitens der Stadt wichtig. Vom Kältebus über Aufenthaltsräume, von Essensausgaben über Streetworker, von Wohnheimplätzen bis zu vermittelbarem und bezahlbarem Wohnraum", so Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Lübecker Linken.

Die Partei hatte am vergangenen Montag zur Mahnwache aufgerufen und diese ausdrücklich als Mahnung für das gesellschaftliche Gesamtproblem verstanden. In der Bürgerschaft am kommenden Donnerstag beantragt die Bürgerschaftsfraktion der Linken deshalb unter anderem gemeinsam mit der FDP Mittel und nachhaltige Konzepte.

"Nicht jeder, der auf der Straße lebt, findet einen Platz in den Unterkünften, schnelle Hilfe stellt oft ein Problem dar.
Wir wollen Brücken bauen zwischen den Bemühungen der Stadt Unterkünfte zur Verfügung zu stellen und dem wichtigen ehrenamtlichen Engagement des Obdachlosenhilfe in unserer Stadt. Ein Kältebus-Konzept, das wir Hand in Hand mit Aufenthaltsräumen und bestehenden Anlaufstellen der städtischen und Träger-Hilfe zum Gesamtkonzept vernetzen wollen, löst viele bestehende Probleme", sagt Katjana Zunft Bürgerschaftsmitglied und Vorsitzende der Linken, die sich seit Jahren dem Thema Obdachlosenhilfe verschrieben hat.

Der Linken schwebe ein Projekt Herzenswärmebus vor, das Hand in Hand mit Stadt und Ehrenamt soziale, psychische und körperliche Hilfe leiste.

"Um dies auf die Beine zu stellen bitten wir die Lübecker Fraktionen um Ihre Stimme für die notwendigen Haushaltsmittel. Denn wir müssen uns die Frage stellen was uns Menschenleben wert sind - nicht nur im Winter", erklären Zunft und Ising gemeinsam für Fraktion und Partei.

Katjana Zunft, Linke-Bürgerschaftsmitglied und Vorsitzende der Linken, kümmert sich um das Thema Obdachlosenhilfe in Lübeck. Foto: Linke HL

Katjana Zunft, Linke-Bürgerschaftsmitglied und Vorsitzende der Linken, kümmert sich um das Thema Obdachlosenhilfe in Lübeck. Foto: Linke HL


Text-Nummer: 126493   Autor: Linke HL/red.   vom 29.11.2018 12.18

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