Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

HL-live.de

Montag,
der 17. Dezember 2018






Politik stoppt Umbau der Travemünder Allee

Die Bauverwaltung möchte im kommenden Jahr die Travemünder Allee vom Burgfeld bis zur Eschenburgstraße umbauen (wir berichteten). Die Mittelinsel soll entfernt werden, breite Radwege auf beiden Seiten entstehen. Im Bauausschuss der Bürgerschaft gab es heftige Kritik aus allen Fraktionen. Die Pläne liegen erst einmal auf Eis.


Soll die Stadt für über 800.000 Euro einen wenig genutzten Radweg ausbauen?

Kritik gab es aus allen Richtungen. Carl Howe, Ur-Grüner und jetzt bei der GAL, ist sonst ein Verfechter für alle Fahrradprojekte. Diesen 800.000 Euro teuren Umbau lehnt er ab. Ein in beide Richtungen nutzbarer Radweg sei grundsätzlich gefährlich. Als Anwohner in diesem Bereich könne er auch sagen, dass der Zweiwege-Radweg auf der Seite der Sportplätze wenig genutzt werde. Wer stadtauswärts in Richtung Karlshof fahren möchte, könne auch an der Fußgängerampel die Travemünder Allee überqueren und in die Eschenburgstraße radeln.

Für Arne-Matz Ramcke von den Grünen ist unklar, warum der gesamte Straßenumbau im Haushaltstiel "Um- und Ausbau von Radwegen" verbucht ist. Damit sei ein großer Teil für diese Maßnahmen im kommenden Jahr bereits verbraucht.

SPD-Verkehrsexperte Ulrich Pluschkell stört sich vor allem an der Einengung an der Zufahrt aus dem Gustav-Radbruch-Platz. Die einspurige Ausfahrt führe dazu, dass sich die Autos auf einem kurzen Stück einordnen müssen. Das führe zu Stau und blockiere auch die Roeckstraße. Gleich nach der Ausfahrt soll die Straße "Am Burgfeld" in Zukunft nahezu rechtwinklig abzweigen. Die Verkehrsplanung möchte durch die langsam abbiegenden Fahrzeuge den Verkehr auf der Travemünder Allee abbremsen. "Weniger Geschwindigkeit ist mehr Sicherheit", so die Verkehrsplanung. Das Argument kann Pluschkell nicht nachvollziehen.

Dr. Ulrich Brock von der CDU hat zwei weitere Kritikpunkte. Der Zweiwege-Radweg endet in der Kurve der Eschenburgstraße. Die Radfahrer fahren dort zwar geradeaus, queren aber die Straße. Das sei gefährlich. Außerdem könne es nicht sein, dass in der Umgebung des Gerichts ein Viertel der Parkplätze entfallen soll. Spätestens wenn das Landgericht wieder an seinen Standort "Am Burgfeld" zieht, wird es massive Probleme geben.

Der Bauausschuss hat die Vorlage vertagt. Bausenatorin Joanna Glogau hat zugesagt, die Pläne zu überarbeiten.

Der Umbau der Travemünder Allee liegt erst einmal auf Eis. Fotos: VG

Der Umbau der Travemünder Allee liegt erst einmal auf Eis. Fotos: VG


Text-Nummer: 126602   Autor: VG   vom 04.12.2018 11.19

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Adventskalender
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.