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Sonnabend,
der 15. Dezember 2018






Führung durch die Ausstellung zum Pöppendorfer Lager

Eine öffentliche Führung am 8. Dezember um 11 Uhr im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße, informiert über die gesamte Sonderausstellung "Vertrieben - Verloren - Verteilt. Drehscheibe Pöppendorf 1945-1951".

Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und dem Dorf Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Millionen Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.

Die Veranstaltung kostet für Erwachsene sieben Euro, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren zwei Euro und von 16 bis 18 Jahren fünf Euro. Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben. Dieses ist zu beziehen für zehn Euro im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.

Das Leben in den Baracken von Pöppendorf. Foto: Fotoarchiv der Hansestadt Lübeck

Das Leben in den Baracken von Pöppendorf. Foto: Fotoarchiv der Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 126640   Autor: Museen/red.   vom 05.12.2018 16.34

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