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HL-live.de

Dienstag,
der 11. Dezember 2018






Streit im Seniorenbeirat

Im Mai wurde ein neuer Seniorenbeirat in Lübeck gewählt. Er hat 21 Mitglieder. Offenbar gibt es internen Streit. Peter Mross, Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales ist am Mittwoch zurück getreten. Er wirft dem Vorstand vor, sich ohne Absprache oder Beschluss immer wieder an die Öffentlichkeit zu wenden.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Peter Mross im Wortlaut:

(")Gestern, am 5.12.2018, habe ich in gleichlautenden Schreiben an die Stadtpräsidentin und den Vorsitzenden des Beirates für Seniorinnen und Senioren der Hansestadt Lübeck mein Mandat im Beirat niedergelegt.

Als ich mich für eine Kandidatur für den Beirat für Seniorinnen und Senioren entschied, legte ich die Aufgaben, Rechte und Pflichten aus Satzung und Geschäftsordnung zugrunde.

In meiner Wahrnehmung entspricht die Arbeit im Beirat und das Miteinander von Beirat und Vorstand nicht den dort definierten Grundsätzen.

Im einzelnen:

Die Erörterungen auf den Beiratssitzungen sind stark von organisatorischen Punkten geprägt. Währendessen meldet sich der Vorstand im Namen des Beirates immer wieder öffentlich zu Wort, ohne dass eine Meinungsbildung oder Beschlussfassung im Beirat stattgefunden hat. Gleichzeitig erhebt der Vorsitzende den Anspruch, dass Beiratsmitglieder sich nur mit Zustimmung des Vorstandes äußern dürfen.

Das entspricht nicht meinem Verständnis der demokratischen Rollen im Beirat!

Die mehrfachen Verletzungen der von Satzung und GO gesetzten Regeln durch den Vorstand sind nicht geeignet, ein Vertrauensverhältnis herzustellen.

Mit meinem Anspruch auf eine den demokratischen Regeln folgende politische Debatte und sozialpolitische Ausrichtung der Arbeit des Seniorenbeirates sehe ich mich isoliert.

Daher will ich meinen Platz freimachen für jemanden, der sich besser in diese Struktur integriert.

Ich bedanke mich bei allen für die wertvollen Gespräche.

Die Arbeit des Seniorenbeirates werde ich weiterhin kritisch verfolgen und wünsche viel Erfolg.(")

Nach rund einem Jahr gibt es Streit über die Arbeitsweise des Seniorenbeirates. Foto: Seniorenbeirat

Nach rund einem Jahr gibt es Streit über die Arbeitsweise des Seniorenbeirates. Foto: Seniorenbeirat


Text-Nummer: 126649   Autor: red.   vom 06.12.2018 10.53

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Asylanti schrieb am 06.12.2018 um 11.49 Uhr:
Kurze Zeit ging es einigermaßen gut im Seniorenbeirat, doch jetzt verwaltet und organisiert er sich bis zum Aus.

Der Seniorenbeirat gehört abgeschafft

A.Anders schrieb am 06.12.2018 um 17.57 Uhr:
STREIT IM SENIORENBEIRAT.....
….…..diese Überschrift passt ja nun gar nicht zum nachfolgenden Text, in dem das Beiratsmiglied ausführlich schildert warum er sein Mandat niedergelegt hat.

….......soll hier mit der Überschrift „Stimmung“ gegen den Beirat gemacht werden?

PS für Herrn Asylanti
das weiß nun inzwischen jeder/jede, dass aus Ihrer Sicht der Seniorenbeirat abgeschafft werden soll.
Gehen Sie doch einfach mal in die öffentlichen Sitzungen des Beirates !

Fred Signar (eMail: luebeckkenner@aol.com) schrieb am 06.12.2018 um 19.56 Uhr:
Das scheint ein persönliches Problem des Herren zu sein.
Wenn man die Arbeit des Beirates in letzter Zeit ansieht, passt das mit den Aussagen nicht zusammen.
Vielleicht ist die Person mit Abstimmungsergebnissen nicht einverstanden. Man sollte den gesamten Beirat befragen.

A. Sommer schrieb am 07.12.2018 um 06.40 Uhr:
Der Seniorenbeirat ist eine wichtige und sehr gute Institution. Machtgehabe ist hier absolut fehl am Platze und sollte sofort unterbunden werden!

stephan wiese (eMail: stephanwiese7@googlemail.com) schrieb am 07.12.2018 um 16.22 Uhr:
Der SeniorInnenbeirat macht zur Zeit eine sehr gute Arbeit ud bringt sich mit wichtigen Themen in die Diskussion in Bürgerschaftsausschüsse und Bürgerschaft ein.Es gibt Vorschläge zur Verbesserung des Stadtverkehrs wie Abschaffung des Zonentarifs und Verbesserung der taktzeiten,die bereits Eingang in die Forderungen der politischen Parteien gefunden haben.Die Arbeit in den Arbeitskreisen entlang der ausschüsse läuft gut und konstruktiv.Der Arbeitskreis Soziales plant Initiativen für Pflege im Quartier statt Pflegeheime.Der Arbeitskreis Bauen und Wohnen hat bereitseine Diskussion mit den wohnungsbaugesellschaften organisiert.Der SeniorInnenbeirat hat also durchaus politischen Einfluss gewonnen und gewinnt weiter an Einfluss,was die positive Berichterstattung zeigt.Peter M.war einer unser vertreter im Sozialausschuss und hat von 4 Sitzungen nur an Zwei teilgenommen.Auf einer davon verfehlte er des Ausschusses und stellte Fragen zum Erbbaurecht als Vorsitzender der Erbbauinitiative und gleichzeitig Mitglied im Seniorenbeirat.Zu den Vorwürfen der fehlenden Demokratie zu sagen :Leider die Satzung etwas problematisch und soll auch überarbeitet,da hätte Peter M. die Chance gehabt ,sich einzubringen.

stephan wiese (eMail: stephanwiese7@googlemail.com) schrieb am 07.12.2018 um 23.34 Uhr:
Schon die Überschrift des Artikels Streit im Seniorenbeirat.Der Senioren hat sich gut zusammengefunden und,wie schon gesagt einige Initiativen in die Bürgerschaft.Das Thema Erbbaurechte war sicher ein wichtiges Thema ,auch für SeniorInnen,aber der SeniorInnenbeirat ist keine Lobbyvereinigung für Erbauberechtigte.Und Herr Asylanti,der SeniorInnenbeirat wird weiter gebraucht und seine Rechte müssen in den nächsten fünf Jahren weiter gestärkt werden.Und das Verhalten von Herrn M.nach seinem Rückzug aus dem SeniorInnenbeirat sofort die Presse einzuschalten .ist unfair in höchstem Masse und zeigt auch eine gewisse Pressegailheit.Ich muss sagen.ich persönlich von Herrn M.hintergangen,so geht nicht mitander in einem kollegialen Gremium .


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