Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

HL-live.de

Sonnabend,
der 15. Dezember 2018






UKSH: Fünf Jahre Lübecker Zentrum für seltene Erkrankungen

Das Lübecker Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE) feiert sein fünfjähriges Bestehen. Am Festsymposium der gemeinsamen Einrichtung von Universität und Universitätsklinikum am Freitag, dem 7. Dezember 2018, nimmt neben Uni-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach und dem Vorstandsvorsitzenden des UKSH, Prof. Dr. Jens Scholz, auch Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg teil. Den Festvortrag hält Ministerpräsident a.D. Björn Engholm - um 14.30 Uhr im Audimax.

Das 2013 gegründete Lübecker Zentrum für Seltene Erkrankungen ist eine fächer- und altersübergreifende Einrichtung der Universität zu Lübeck und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Sein Sprecher ist Prof. Dr. Alexander Münchau. Kernziele des Zentrums sind die verlässliche und verbindliche Betreuung und Beratung von Patienten mit Seltenen Erkrankungen in einem Team von engagierten Ärzten in enger Kooperation mit behandelnden niedergelassenen Kollegen.

Das Lübecker ZSE wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses für das Projekt Translate-NAMSE (Nationales Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen) und die nachhaltige finanzielle und strukturelle Unterstützung durch das UKSH und die Universität zu Lübeck gefördert. Dadurch hat sich das Zentrum zu einem dynamischen deutschlandweit aktiven und sichtbaren Spezialzentrum entwickelt, das nun auch über eigene Räumlichkeiten verfügt.

Dank einer wachsenden Zahl an Mitgliedern hat sich das Spektrum des Zentrums in den vergangenen fünf Jahren zunehmend erweitert. Die Mitglieder zeichnen sich durch eine hohe klinische und wissenschaftliche Expertise aus. Vier der beteiligten Kliniken und Institute sind bereits an neu gegründeten europäischen Referenznetzwerken für seltene Erkrankungen beteiligt.

Erkrankungen werden als selten definiert, wenn fünf von 10.000 Personen oder weniger davon betroffen sind. Demnach sind etwa 7.000 bis 8.000 der rund 30.000 bekannten Krankheiten als selten einzustufen. Im ZSE arbeiten erfahrene Experten der Kinder- und Jugendmedizin, der Erwachsenmedizin und der Humangenetik eng zusammen, um Diagnosewege deutlich zu verkürzen und die Behandlungsqualität zu optimieren. Da ein beträchtlicher Anteil seltener Erkrankungen genetisch bedingt ist, widmet sich das ZSE in entsprechenden Expertengremien auch ausdrücklich der Indikationsstellung und Durch-führung modernster genetischer Diagnostik.

Die Moderation des Festsymposiums hat der Wissenschaftsjournalist und Redakteur des Deutschlandfunks Ralf Krauter übernommen.


Text-Nummer: 126661   Autor: UKSH/red.   vom 06.12.2018 14.18

Text teilen: auf facebook +++ auf google+ +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Adventskalender
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.