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Dienstag,
der 11. Dezember 2018






SPD fordert Bürgerbeteiligung bei der Travemünder Allee

Der Bauausschuss der Lübecker Bürgerschaft hat die Projektfreigabe für den Umbau der Travemünder Allee verweigert und die entsprechende Beschlussvorlage mit zahlreichen Fragen und Änderungswünschen an die Bauverwaltung zurückverwiesen (wir berichteten). Die SPD fordert eine Einbindung der Bürger.

Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Ulrich Pluschkell: "Die Maßnahme an sich ist unstrittig. Es geht um eine Verbesserung für den Fahrradverkehr, insbesondere für die zahlreichen Schulkinder, ohne dass die erforderlichen Baumaßnahmen die alten Alleebäume gefährden. Das wird von der SPD unterstützt. Nicht einverstanden sind wir damit, dass der Runde Tisch Radverkehr und die Schüler der drei unmittelbar betroffenen Schulen (Prenski-Schule, Schlözerschule, Stadtparkschule) bei der Erarbeitung der Vorlage nicht beteiligt wurden. Dadurch hätten etliche der fachlichen Kritikpunkte des Bauausschusses vermieden werden können."

Kristin Blankenburg, SPD-Mitglied im Bauausschuss ergänzt: "Aus fachlicher Sicht sind die geplanten verkehrlichen Lösungen insbesondere in den Einmündungsbereichen problematisch. In der Eschenburgstraße werden die Fahrradfahrer unfallträchtig in den Gegenverkehr geleitet. Am Gustav-Radbruch-Platz sind durch die verengte Ausfahrt in die Travemünder Allee Stau und Behinderungen des Busverkehrs vorprogrammiert. Die Pollerlösung an der Neustraße wirft ungeklärte Fragen auf. Und der ersatzlose Verlust von 23 Kfz-Stellplätzen ist kaum hinnehmbar angesichts des Umstands, dass das Land Schleswig-Holstein durch den Neubau des Gerichts dort schon eine Vielzahl von dringend benötigten Stellplätzen vernichtet hat."

Dazu Pluschkell: "Die Fehlplanung des Landes macht ein Parkhaus am Gustav-Radbruch-Platz dringend erforderlich. Falls es hier keine Lösung gibt, wird der Kfz-Verkehr verstärkt in die anliegenden Wohnstraßen ausweichen. Solch ein Parkhaus macht auch Sinn im Zusammenhang mit der zunehmend verkehrsberuhigten Altstadt."

Kristin Blankenburg sieht mehrere Problembereiche bei den Planungen.

Kristin Blankenburg sieht mehrere Problembereiche bei den Planungen.


Text-Nummer: 126669   Autor: SPD   vom 06.12.2018 17.57

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Kommentare zu diesem Text:

Rolf R. Spekt schrieb am 06.12.2018 um 20.36 Uhr:
Die Schüler sollen befragt werden. Ich würde auch noch die Hamster und die Vögel vom Burgfeld um ihre Meinung befragen. Ironie aus. Um die Gefährlichkeiten des Burgfeldes zu verstehen, genügt es, sich zu den Zeiten, in denen die Zu- und Abfahrten zu den Schulen erfolgen, an die Kreuzung zwischen Radweg und Fahrbahn zu stellen. Die Vorfahrt regelnden Zeichen werden von Radfahrer überwiegend nicht beachtet. Fußgänger spielen mit ihrer Gesundheit, wenn sie von ihrem Vorrang an "Zebrastreifen Gebrauch machen. Radfahrer, die rechtswidrig aus der Roeckstrasse in Fahrtrichtung links auf das Burgfeld fahren, bringen sich wegen der Schaltkästen und der hohen Hecken des dortigen Eckgrundstückes unnötig in Gefahr. Dazu braucht es sicherlich keine Bürgerbeteiligung, sondern gesunden Menschenverstand und Beobachtungsgabe. Zum Schutz ALLER Verkehrsteilnehmer dort sind vereinfachte Verkehrsführungen dringend erforderlich. Die jetzige Zurückverweisung seitens der Politik blockiert wieder einmal eine notwendige Baumassnahme.

Peter Poppe schrieb am 07.12.2018 um 12.29 Uhr:
Ich kann dem Vorschreiber R. Spekt nur zustimmen.... mittlerweile wird für jeden Sch ...... eine Bürgerbeteiligung gefordert (wundert mich, dass Rasenflächen noch gemäht werden , ohne die Anwohner zu befragen). Im Übrigen haben wir eine Bürgerbeteiligung die sich Wählen nennt. Würden wir Bürger nach ihren Meinungen fragen und so entscheiden, so würde das dazu führen, dass der eine oder andere in diesem Staat nicht mehr leben möchte. Im Übrigen wird die Bürgerbeteiligung bei Angelegenheiten, die Geld kosten nicht gefordert. Oder würde jemand gefragt, ob die Straßenausbaubeiträge abgeschafft werden können. Die Erhöhung der Fahrpreise (siehe aktuell Priwallfähre) werden auch immer ganz alleine bewilligt. Bürgerbeteiligung hat nur den einen Zweck: Der Bürger soll das Gefühl haben, dass sich jemand um ihn und seine Probleme kümmert. Der Bürger argumentiert bei seiner Beteiligung aber in der Regel interessenorientiert, doppelzüngig und manchmal gar verlogen. Die Politiker sollten sich nicht so wichtig nehmen, Grundsatzentscheidungen treffen, die Richtung vorgeben und der Verwaltung einfach mal vertrauen und sie machen lassen.

Jörg Geller schrieb am 10.12.2018 um 20.31 Uhr:
Liebe Kommentatoren, die Gemeindeordnung sieht in Par. 47f ausdrücklich eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in allen Fragen vor, in denen sie betroffen sind. Radwege gehören da mit Sicherheit dazu.


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