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Montag,
der 17. Dezember 2018






Roeckstraße: Ab Dienstag müssen Räder auf die Fahrbahn!

Neu ist der Vorschlag nicht: Im Juni 2016 kündigte die Bauverwaltung an, dass die Radwege in der Roeckstraße aufgehoben werden. Am Dienstag ist es so weit. Für Autos gilt dann Tempo 30, der Radweg stadtauswärts darf nicht mehr benutzt werden. Die andere Fahrbahnseite folgt im kommenden Jahr.

In der Roeckstraße wird der Radweg stadtauswärts an der Wasserseite, zwischen Gustav-Radbruch-Platz und Höhe Krügerstraße, am kommenden Dienstag, 11. Dezember 2018, wegen zahlreicher Baumwurzelaufbrüche und Absätze aus Sicherheitsgründen gesperrt, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mir.

Der Radverkehr wird künftig, zusammen mit den Kraftfahrzeugen, auf der Fahrbahn geführt. Dort wird in beide Fahrtrichtungen Tempo 30 angeordnet. Die neue Radverkehrsführung wird zunächst durch Verkehrszeichen ausgewiesen. Die Markierungen hierfür werden witterungsbedingt im Frühjahr 2019 folgen.

Ab 2019 wird auch der Radverkehr stadteinwärts bei Tempo 30 auf der Fahrbahn geführt. Die Gehwege, die außerhalb der hoch stehenden Baumwurzeln liegen, sollen dann ausgebaut werden.

Auf der Roeckstraße sind täglich circa 3000 Radfahrer und etwa 10.000 Kraftfahrzeuge unterwegs - davon etwa 400 Busse.

Die Diskussion um diese Maßnahme hat lange gedauert. Im Jahr 2016 wurde sie vorgestellt, ein Jahr später im Bauausschuss abgelehnt. Im September 2018 entschied sich der "Runde Tisch Fahrradverkehr" für das Radfahren auf der Fahrbahn.

Der ADFC forderte bereits für zweieinhalb Jahren, den Radweg zu sperren. Foto: ADFC/Archiv

Der ADFC forderte bereits für zweieinhalb Jahren, den Radweg zu sperren. Foto: ADFC/Archiv


Text-Nummer: 126687   Autor: Presseamt Lübeck/VG   vom 07.12.2018 14.25

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Kommentare zu diesem Text:

Johan schrieb am 07.12.2018 um 14.39 Uhr:
Haben die Krankenhäuser noch Kapazitäten frei??
Achtung Autofahrer: Lübeck bitte weiträumig umfahren!

Andy schrieb am 07.12.2018 um 14.52 Uhr:
Und noch so eine Maßnahme um denn Auto Verkehr zum Erliegen zu bringen.
Lübeck will sterben dann soll es so sein. Wir brauchen einen runden Tisch Autoverkehr. Und wo ist der ADAC und vertritt mal die Interessen der Auto Fahrer. So und nun könnt ihr euch alle aufregen ihr wichtigen Rad fahrer

kunkel schrieb am 07.12.2018 um 15.18 Uhr:
Wie ich bereits vor einiger Zeit angeregt hatte, würde ich erneut dringend raten, nach Aufstellung der entsprechenden Beschilderung einen Widerspruch gegen den erlassenen Verwaltungsakt einuzulegen. Dieser ist kostenfrei und führt zu einer fachaufsichtlichen Überprüfung der getroffenen Maßnahme, einer Überprüfung, die m.E. dringend er forderlich erscheint.
Im übrigen frage ich mich, wo die Aktivitäten des ADAC bleiben, der sich doch "auf die Fahnen geschrieben" hat, die Interessen der kraftfahrenden Bevölkerung zu vertreten.

Sebastian Berger schrieb am 07.12.2018 um 15.48 Uhr:
Dann sollten bitte besonders die Radfahrer darauf achten, daß man sie immer gut sehen kann und die Autofahrer nach vorn sehen - micht aufs Smartphone. Einen Unfall und in der engen Straße gibt's Chaos. Also Augen auf!

Norbert schrieb am 07.12.2018 um 16.21 Uhr:
Was soll der ADAC denn da machen? Es gibt doch freie Fahrt, nur eben langsamer. Wo ist das Problem? 2 min mehr einplanen und fertig.
Und wer die Roeckstraße für "eng" hält sollte wohl besser Bus fahren.

Andreas Anders schrieb am 07.12.2018 um 16.38 Uhr:
Die Radfahrmarkierungen könne sich die Stadt sparen.
Wenn ein Radfahrer auf der sehr schmalen Farbahn fährt und ein PKW mit 30 Km/h auf den Radfahrer auffährt sieht jeder PKW Fahrer das dort ein Radfahrer unterwegs ist und als Radfahrer weiß
man auch, dass rechtsfahrgebot gillt.
Somit brauch dort keine Markierung hin.

Somit kann eher das Geld eingesparte Geld für die Beseitigung andere Radfahrwegbeschädigungen ausgegeben werden.

TT schrieb am 07.12.2018 um 17.22 Uhr:
Also wird in der Straße der Verkehr wenn man sich an die StVo hält (https://anwaltauskunft.de/ magazin/mobilitaet/auto/ fahrradfahrer-ueberholen-wie-viel- abstand-muss-sein ) nichts mehr gehen .

Sebastian Berger schrieb am 07.12.2018 um 18.04 Uhr:
Im Mönkhofer Weg gibt es eine Markierung, die Radfahrer radeln fröhlich zu zweit oder sogar zu dritt nebeneinander. Fas kann man täglich praxisnah beobachten. Und ob eine Markierung den Zweck erfüllt, müssen die Straßenplaner entscheiden.

Maria Strempel schrieb am 07.12.2018 um 19.04 Uhr:
a) Die Wunschlösung der Radfahrer war das jetzt mit Sicherheit nicht, liebe Autofahrer.

b) @Andreas Anders: Man kann als Radfahrer nicht ganz rechts fahren, wenn man am Leben hängt. Man braucht mindestens einen halben Meter Abstand zum rechten Fahrbahnrand, um zu eng überholenden Fahrzeugen ausweichen zu können. Und von denen gibt es wirklich genug.

c) @TT: Korrekt, ein Überholen eines Radfahrers ist auf einigen Teilen der Roeckstrasse nach StVO unzulässig, denn die geforderten 1,50 m Seitenabstand (fast eine Autobreite) können nicht eingehalten werden, dafür ist die Fahrbahn zu schmal. Die 1,50m Mindestabstand gelten übrigens allgemein im Straßenverkehr und auch für Linienbusse, wenn ich mir den Hinweis erlauben darf. In einer Einbahnstrasse zum Beispiel kann man Radfahrer oftmals eben nicht überholen!


Autofahrer wie Radfahrer müssen jetzt wohl leider mit der Entscheidung der Verwaltung leben. Im Zweifel ist aber ein Menschenleben mehr wert als waghalsige Überholmanöver, die einen zwei Minuten eher ans Ziel bringen.

Cyril schrieb am 07.12.2018 um 19.45 Uhr:
Radler + KfZ zusammen, viel zu gefaehrlich, (...)

Kaltenhoefer schrieb am 07.12.2018 um 20.18 Uhr:
Im Mönkhofer Weg wird dies ja schon "praktiziert" und ich kann teilweise nur mit dem Kopf schütteln. Wie schon genannt, sind 1,50 Meter Sicherheitsabstand einzuhalten - wenn Radfahrer und Fahrzeuge auf einer Höhe sind, ist es teilweise schon Tetris...

Rolf Köhler schrieb am 07.12.2018 um 20.30 Uhr:
ENDLICH! ich nutze den Radweg der Roeckstraße so gut wie täglich und er ist eine Zumutung! Der Winter steht bekanntlich vor der Tür und bei Schnee und Glätte bin ich selbst schon an einigen Stellen fast abgerutscht,so schief ist es an manchen Stellen! So bleibt nur entweder verkehrswidrig auf den Gehweg auszuweichen oder eben die Straße.zudem wurde in den letzten Wintern der Radweg, vom Gustav bis zur Fußgängerampel an der Einmündung Rabenhorst,nur unzureichend bis gar nicht geräumt!Ein Dank an die Stadtreinigung! (IRONIE)

Autofahrer schrieb am 07.12.2018 um 21.24 Uhr:
@ M.Strempel: Der Mindestabstand muss auch von Radfahrern eingehalten werden, wenn sie z.B. in der Königstraße einen Bus an der Haltestelle überholen wollen.


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