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Montag,
der 17. Dezember 2018






Private Lübecker Stiftung fördert das Musiktheater

Eine Spende von 50.000 Euro macht es möglich. Die erste Opernpremiere am Theater Lübeck im kommenden Jahr ist ein Großprojekt. Es kann nur mit Hilfe von Freunden realisiert werden, sagte der geschäftsführende Direktor Christian Schwandt am Freitag bei der Übergabe des symbolischen Schecks.

Die Freunde sind im konkreten Falle die Mitglieder der 2016 ins Leben gerufenen "Lübecker Theater Stiftung LTS" mit ihrem Gründer Christian Kroeger an der Spitze. Die Spende fließt im wesentlichen in die Inszenierung der Oper "Boris Godunow" des russischen Komponisten Modest Mussorgsky. Premiere ist am 25. Januar 2019.

Durch persönliche Beziehungen ist es dem Lübecker Haus gelungen, "eine Ikone unter den deutschen Opernregisseuren" zur Mitarbeit zu gewinnen. Peter Konwitschny, geistiger Enkel von Bert Brecht, ist gerade zum wiederholten Male von Kritikern der Fachzeitschrift "opernwelt" zum Regisseur des Jahres gekürt worden. 2016 erhielt er sogar den renommierten Theaterpreis "Der Faust". Das Lübecker Publikum kennt ihn von seiner Inszenierung der Verdi-Oper "Attila".

Das Publikum in Lübeck kommt allerdings nicht allein in den Genuss der neu einstudierten Moskauer Oper. Entsprechende Inszenierungen kann man am Staatstheater Nürnberg und am Opernhaus in Göteborg sehen. Die Volksoper Wien wird nachziehen. Dies seien finanziell wesentlich besser gestellte Häuser, sagte Schwandt.

Dem Lübecker Musiktheater Glanzlichter aufzusetzen, sei eines der Ziele der Theaterstiftung, unterstrich Christian Kroeger. Derartige Summen seien allerdings nicht aus dem Stiftungskapital zu erwirtschaften. Bei Spendenaktionen zugunsten des Theaters erlebe er immer wieder, dass Bevölkerung und Unternehmen sich dem Hause in der Beckergrube verbunden fühlen, betonte Kroeger weiter. Neben dem Musiktheater werde die Stiftung auch das Sprechtheater und die Jugendarbeit unterstützen.

Die Verbindung zu Peter Konwitschny, der früher oft in Hamburg inszenierte, hielten Operndirektorin Dr. Katharina Kost-Tolmein und der frühere Lübecker Generalmusikdirektor Ryusuke Numajiri. Numajiri wird im Januar an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückkehren und "Boris Godunow" dirigieren.

Die Theaterstiftung fördert das Musiktheater: Operndirektorin Dr. Katharina Kost-Tolmein, Stiftungsvorsitzender Christian Kroeger und Theaterdirektor Christian Schwandt. Foto: TD

Die Theaterstiftung fördert das Musiktheater: Operndirektorin Dr. Katharina Kost-Tolmein, Stiftungsvorsitzender Christian Kroeger und Theaterdirektor Christian Schwandt. Foto: TD


Text-Nummer: 126688   Autor: TD   vom 07.12.2018 15.33

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Kommentare zu diesem Text:

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 07.12.2018 um 16.20 Uhr:
Ich hoffe sehr, dass die Inszenierung nicht zu modern ausfällt und der Zar nicht im Cabrio über eine Autobahn fährt, wie ich es mal in der Hamburgischen Staatsoper gesehen habe.

Burkhard Pansen schrieb am 10.12.2018 um 02.12 Uhr:
Eigentlich schade. Ich habe mal "in die Unterlagen" geschaut. Das gute Lübecker Theater ist eines der am schlechtesten finanzierten Theater Deutschlands. Leider. Die Stadt sollte ihr städtisches Theater wenigstens in gleichem Umfang finanzieren wie das Land! Die Stiftung kann dann Extras unterstützen.


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