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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 20. Juli 2018






GAL: Lübecks Kulturgüter gut aufgehoben?

Der Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege besichtigte in seiner Dezembersitzung den Gewölbekeller und die Lagerräume des St. Annen-Museums. "Den Teilnehmerinnen bot sich dabei ein tristes Bild", berichtet der kulturpolitische Sprecher der Fraktion "Freie Wähler und GAL" Hermann Eickhoff.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Hermann Eickhoff im Wortlaut:

(")Beim Anblick des maroden Mauerwerks im Gewölbekeller wird sogar einem Laien klar, dass hier etwas geschehen muss. Eingelagerte Stücke von nicht unerheblichem kulturellem Wert sind nicht nur schlecht gelagert, sondern auch in einem miserablen Zustand und dem Verfall preisgegeben. Genauso schlecht ist es um die Räume unterm Dach bestellt. Hier sind Möbel, Gemälde und andere Gegenstände ohne Klimatisierung den Jahreszeiten ausgesetzt.

Wie Museumsleiterin Frau Dr. Täube berichtete, wurden schon mehrmals Fördermittel zur Sanierung des Gewölbes bewilligt, aber nicht abgerufen, weil die Hansestadt Lübeck keine Eigenmittel bereitstellen konnte.

Das Dilemma findet in der personellen Ausstattung seine Fortsetzung. Hier ist Dringlichkeit geboten! Lübeck wuchert mit seinen Kulturschätzen und versäumt es diese ordentlich zu behandeln und zu bewahren. Kunst ist aber nicht nur zu bewahren, sondern Kunst muss auch gefördert werden.

In der Sitzung des Kulturausschusses stellte sich die Gemeinschaft Lübecker Künstler mit ihren Anliegen vor. Der Verein erhält keinerlei Förderung durch die Hansestadt. Geschildert wurde die prekäre Lage vieler Kunstschaffender, besonders in der Bildenden Kunst. Die Bitte um institutioneller Förderung jedoch fand kein Gehör. Die Gemeinschaft besteht seit über 70 Jahren und musste im Laufe der Zeit ihre Jahresschauen stark einschränken. Der Verein betreibt die inzwischen etablierte Galerie Artler in der Burgstraße. Alle Mittel und Arbeitsaufwand bestreiten die Mitglieder ohne Bezahlung.

Die Fraktion Freie Wähler-GAL fordert die Stadt auf, wie in zurückliegenden Jahren wieder Ankäufe von Lübecker Künstlern zu tätigen. Kultur ist nicht nur gestern! Irgendwann fehlt die heutige Kunst in der kulturellen Biografie unserer Stadt.(")

Hermann Eickhoff fordert den Ankauf von Werken Lübecker Künstler.

Hermann Eickhoff fordert den Ankauf von Werken Lübecker Künstler.


Text-Nummer: 126864   Autor: FWuGAL/red.   vom 16.12.2018 12.06

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