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HL-live.de

Sonntag,
der 20. Januar 2018






Fahrbereitschaft für Obdachlose startet

Die Lübecker Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe planen in Zusammenarbeit mit der Lübecker Obdachlosenhilfe und der Lübecker Winterhilfe sowie in Abstimmung mit dem Bereich Soziale Dienste der Hansestadt Lübeck die Einführung einer Fahrbereitschaft für Obdachlose in die hierfür bereitgehaltenen Unterkünfte.

In den lokalen Medien und durch einen Dringlichkeitsantrag der Fraktionen der Grünen und der Linken wurde in jüngster Vergangenheit der Bedarf für eine bessere Versorgung Obdachloser in den Wintermonaten rege diskutiert. Der notwendige Bedarf an Schlafplätzen in Lübeck ist gesichert. Die Vorwerker Diakonie und die Heilsarmee halten im Auftrag der Hansestadt Lübeck für diesen Zweck 123 Unterkunftsplätze sowie 34 weitere Notunterkunftsplätze vor.

"Teilweise lehnen die Betroffenen jedoch bewusst die Aufnahme in diesen Unterkünften ab", sagt Matthias Rehberg vom Einsatzdienst der Johanniter. "Bei unerwartet niedrigen Temperaturen haben die Obdachlosen dann häufig Probleme, eine der Unterkünfte zu erreichen." Um diese Lücke in der Versorgung obdachloser Menschen im Winter zu schließen und eine sichere und schnelle Beförderung der Obdachlosen in die Unterkünfte zu sichern, bieten die Hilfsorganisationen ab 21. Dezember 2018 nachts und am Wochenende eine Fahrbereitschaft an.

Die Helfer der Lübecker Obdachlosenhilfe und der Lübecker Winterhilfe können bei Bedarf ein Fahrzeug zur Beförderung anfordern. "Möchte ein Obdachloser aus der Notlage heraus einen beheizten Schlafplatz aufsuchen, kann über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr die Fahrbereitschaft alarmiert werden. So kann auch die Zeit im Warmen überbrückt werden, bis ein Übernachtungsplatz organisiert ist", erklärt Matthias Rehberg.

Jan Rühmling von der Lübecker Obdachlosenhilfe freut sich über die schnelle und unbürokratische Hilfe der Hilfsorganisationen, die ihr Angebot in enger Kooperation mit den Obdachlosenhelfern organisiert haben. Dieser Dienst wird ehrenamtlich organisiert und entstehende Kosten werden von den Hilfsorganisationen getragen.

"Die beteiligten Hilfsorganisationen beziehen hier ausdrücklich keine Stellung zur aktuellen Diskussion um die Beschaffung eines Kältebusses, sondern möchten hier schnelle und unbürokratische Hilfe bei dem von der Obdachlosenhilfe und der Winterhilfe formulierten Problem einer schnellen Beförderung von Obdachlosen in eine geheizte Unterkunft leisten", so Rehberg.

Die Hilfsorganisationen organisieren bei Bedarf den Transport in Unterkünfte.

Die Hilfsorganisationen organisieren bei Bedarf den Transport in Unterkünfte.


Text-Nummer: 126902   Autor: JUH/red.   vom 18.12.2018 12.57

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