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HL-live.de

Sonntag,
der 20. Januar 2018






Schulen: Parkettfußböden setzen Schadstoffe frei

In einigen Lübecker Schulen können Polycyclisch aromatische Kohlenwasserstoffe aus dem Fußboden austreten. Die Stadt weist darauf hin, dass eine regelmäßige Untersuchung erfolgt. In der Pestalozzi-Schule muss das bestehende Parkett allerdings versiegelt werden.

Zahlreiche historische Gebäude in der Hansestadt beherbergen Schulen, wie beispielsweise die Pestalozzi Schule. Das Gebäude wurde 1899 erbaut und im Oktober 1900 eröffnet. Typisch für Schulgebäude dieses Alters ist das für den Fußboden verwendete Stabparkett. Die damals verbauten Materialien können heute aufgrund ihrer Zusammensetzung zu Schadstoffbelastungen führen. Für den Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz Grund genug, die alten Lübecker Schulgebäude mit Parkettfußboden in ein besonderes Untersuchungsprogramm aufzunehmen.

Bis etwa Ende der 60er/70er Jahre war es Stand der Technik, zum Verkleben von Stabparkett Teerklebstoffe zu verwenden. Zum Einsatz kamen sowohl heiß als auch kalt streichbare Parkettmassen auf der Basis von Steinkohlenteerpech oder auch Bitumen. Beide Grundstoffe können mehr oder weniger bedenkliche Gehalte an Polycyclisch aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. So steht auch die Pestalozzi Schule unter besonderer Beobachtung der Umweltingenieure im gesundheitlichen Umweltschutz. Jährliche Inaugenscheinnahme und Innenraumluftnahmen in repräsentativ ausgewählten Räumen ist die Regel. Die Naphthalinkonzentration (Indikator für teerhaltige Kleber) ist ein starker Hinweis darauf, dass eine PAK-Belastung vorhanden ist.

Intensives Lüften und damit die aktive Abfuhr luftgetragener Schadstoffe sind eine wirkungsvolle Maßnahme, wie sie unter anderem in der Pestalozzi Schule mit Erfolg durchgeführt wird, so die Stadtverwaltung. "Ziel und Vorgabe ist der Einhalt eines Richtwerts (RW I), bei dem auch bei lebenslanger Exposition von empfindlichen Personen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten sind", so der zuständige Fachbereich. "Die Befunde in den untersuchten Schulen waren bisher so niedrig, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen mit zielgerichtetem Lüften und einer Reinigungsintensivierung entgegengewirkt werden konnte."

Derzeit müssen lediglich in der Pestalozzi Schule die Bemühungen, den Richtwert einzuhalten, nochmals intensiviert werden. Vorsorglich und dauerhaft soll der Schadstoffeintrag durch eine Versiegelung des Parkettbodens bis Mitte des nächsten Jahres unterbunden werden. Hierzu wird ab Januar 2019 in mehreren Arbeitsschritten der jetzige Boden in den Räumlichkeiten mit Spezialfolien abgedeckt und ein neuer Bodenbelag eingebaut. Der Ablauf sowie der Erfolg der anstehenden Sanierungsarbeiten werden durch weiterführende Messungen verfolgt und protokolliert. Ebenso erfolgen Parallel- und Vergleichsmessungen in anderen Räumen.

"Nicht selten ein Problem des unzureichenden Lüftens", so die Stadtverwaltung. "Als Hilfestellung - für die Lüftungsoptimierung - stellt der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (UNV) CO2-Ampeln zur Verfügung. Auch gibt es ein besonderes Projektangebot für Schulklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Für weitergehende Informationen und Rückfragen steht der Bereich UNV gerne zur Verfügung. Weitere Informationen sind online auf der Themenseite "Innenraumhygiene" unter unv.luebeck.de abrufbar sowie telefonisch unter der Servicenummer 0451/122-3969 oder per E-Mail an unv@luebeck.de erhältlich

Aus den alten Parkettfußböden können Schadstoffe austreten. Foto: Oliver Klink/Archiv

Aus den alten Parkettfußböden können Schadstoffe austreten. Foto: Oliver Klink/Archiv


Text-Nummer: 126921   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 19.12.2018 12.54

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