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HL-live.de

Dienstag,
der 26. März 2018






Wirtschaft mit verhaltenem Optimismus für 2019

Mit verhaltenem Optimismus geht die Wirtschaft im HanseBelt ins neue Jahr. Die IHK zu Lübeck erwartet auch für 2019 einen recht stabilen Verlauf der Konjunktur. Im kommenden Jahr steht für die Wirtschaft vor allen der Stillstand bei Verkehrsprojekten auf der Agenda.

Wichtige Grundlagen für eine positive Entwicklung seien Stärkung und Ausbau der Infrastruktur, Lösungen für den Fachkräftemangel sowie verlässliche und planbare Rahmenbedingungen. In ihrer Jahres-Pressekonferenz kündigten IHK-Präses Friederike C. Kühn und Hauptgeschäftsführer Lars Schöning zudem an, die Beratungsleistungen für die IHK-Mitglieder vor allem im Hinblick auf die Digitalisierung im Jahr 2019 weiter auszubauen.

"Die schleswig-holsteinische Wirtschaft ist trotz aller Risiken durch drohende Handelsbeschränkungen in robuster Verfassung, das belegen unsere Konjunkturumfragen", so Kühn. Dem Konjunkturklima-Index der IHK zu Lübeck zufolge schauen die Unternehmen verhalten optimistisch in die Zukunft. Im dritten Quartal 2018 erreichte der Index auf einer Skala von 0 bis 200 Punkten 116 Punkte und damit annähernd den Wert des Vorquartals. Im Vorjahr lag er bei 125 Punkten. Besonders die Unternehmen in der Industrie schätzen ihre Lage als sehr günstig ein, viele arbeiten weiterhin an den Kapazitätsgrenzen. Insgesamt bewerteten 34,2 Prozent der Befragten die gegenwärtige Lage als gut, 52 Prozent als befriedigend, nur 13,8 Prozent der Unternehmen gaben ihre Lage als schlecht an. Das ist zwar eine leichte Verschlechterung im Vergleich zum dritten Quartal 2017, allerdings erwarten wie vor einem Jahr weiterhin rund 88 Prozent der befragten Unternehmen gleichbleibende oder sogar bessere Geschäfte zum Jahresende.

Der Brexit und seine unklaren Folgen führen zunehmend zur Verunsicherung in der Wirtschaft. Ohne Klarheit über den Verlauf des Brexit können sich die Unternehmen nicht wirklich darauf vorbereiten. "Das Ausscheiden Großbritanniens aus dem gemeinsamen Markt wird spürbare Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben. Da hängen Jobs und ganze Wertschöpfungsketten dran. Großbritannien ist der fünftgrößte Exportmarkt Schleswig-Holsteins und Deutschlands insgesamt. Mehr als 750.000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Export auf die britischen Inseln ab", so Kühn. Auch die Russland-Sanktionen und der Handelsstreit mit den USA und China hinterlasse Spuren.

"Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass von einer merklichen Eintrübung der Konjunkturaussichten im HanseBelt derzeit noch nichts zu spüren ist", betonte Kühn. Zwar hätten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute und der DIHK ihre Wachstumsprognosen für 2018 und 2019 gesenkt. "Es wird aber weiterhin ein Wachstum geben, auch wenn es sich verlangsamt." Zu dieser Einschätzung tragen außer den Ergebnissen der Konjunkturumfrage die nach wie vor positiven Signale aus dem Tourismus und dem Einzelhandel, der mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden ist, bei.

Für eine anhaltend positive Entwicklung müssen die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft stimmen. Vor allem für die Bereiche Abgaben, Bürokratie und Infrastruktur sieht IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning Verbesserungsbedarf. "Im europäischen Vergleich sind Steuern und Abgaben für unsere Unternehmen zu hoch. Einen Abbau von Hemmnissen müsse es beim Ausbau der Infrastruktur geben, betonte der Hauptgeschäftsführer. "Das Planungsrecht steht sich selbst im Weg. Es dauert zu lange, hinkt der Entwicklung und der Rechtsprechung häufig hinterher." In vielen Nachbarländern hätten die Planungsbehörden rechtliche Möglichkeiten, Projekte zügiger zu verwirklichen. "Neben der dringend notwendigen Fertigstellung der A20 kann die A21 mit einer Ostumfahrung Hamburgs den Verkehr rund um die Metropole deutlich entlasten. Wir werden uns gemeinsam mit Nachbarkammern dafür einsetzen, den Ausbau der B404 zur A21 von Schwarzenbek bis zur A39 in Niedersachsen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen", kündigte Schöning an.

Eine weitere wichtige Infrastruktur sei das Breitbandnetz. Die IHK zu Lübeck ist in diesem Jahr dem Bündnis für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein beigetreten. Ziel ist es, den Glasfaserausbau zu beschleunigen und bis 2020 die Hälfte sowie bis 2022 knapp zwei Drittel der Haushalte und Unternehmen an das Netz anzubinden.

IHK-Präses Friederike C. Kühn mit Hauptgeschäftsführer Lars Schöning (rechts) und seinen Stellvertretern Nils Thoralf Jarck (links) und Rüdiger Schacht gaben einen Ausblick auf das kommende Jahr. Foto: IHK/Witt

IHK-Präses Friederike C. Kühn mit Hauptgeschäftsführer Lars Schöning (rechts) und seinen Stellvertretern Nils Thoralf Jarck (links) und Rüdiger Schacht gaben einen Ausblick auf das kommende Jahr. Foto: IHK/Witt


Text-Nummer: 126926   Autor: IHK/red.   vom 19.12.2018 15.04

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