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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 24. Mai 2018






Gemeinsam für digitale Verwaltung

Mit der Eröffnung des 'Joint Innovation Lab' haben die Lübecker Universität, die Mach A.G und auch die Hansestadt Lübeck am Mittwoch einen entscheidenden Schritt hin zur praxisbezogenen digitalen Verwaltung unternommen.



Universität und Mach A.G hatten das Projekt angeschoben, und Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau, der die Verwaltungsdigitalisierung bekanntlich zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit erhoben hat, will unbedingt mit ins Boot. Noch vor Ort unterzeichnete er eine Absichtserklärung hinsichtlich projektbezogener Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Hansestadt.

Die ganze Veranstaltung hatte viel von dem Gründercharme seinerzeit im berühmten Silicon Valley. Mehr als die berühmte Garage von Apple Gründer Steve Jobs hatte man schon zu bieten, aber die Gäste mussten erst einmal drei Stockwerke hoch klettern, weil der Aufzug noch notleidend war und sich an Handwerkern vorbeibewegen, die mit Flurlampen beschäftigt waren.

Machte nichts. Oben wartete die Mach AG mit hergerichteten Räumen, in denen man schon einmal einen Ministerpräsidenten empfangen konnte, und der kam dann auch prompt. Die Umsetzung einer bürgerorientierten digitalen Strategie ist auch oberstes Regierungsanliegen. Bis 2022 muss da Entscheidendes passieren und der Ministerpräsident Daniel Günther hat ganz deutlich gemacht, dass er in diesem Zusammenhang auf das Innovationspotential des Standortes Lübeck setzt. Letzte Versuche, das ganze Projekt noch nach Kiel zu holen, hat er persönlich vom Tisch gewischt und ein eindeutiges Bekenntnis zum Lübecker Ansatz abgelegt. Das kam sehr gut an bei der versammelten Entscheider-Community aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Prof. Michael Herczeg von der Universität konnte dann auch berichten, dass der Ruf auf die Stiftungsprofessur für 'E-Government and Open-Data Ecosystems' nunmehr ergangen ist. Aus einem hochkarätigen Bewerberfeld konnte eine geeignete Wissenschaftspersönlichkeit erwählt werden, die man jetzt gern in die bestehende Lübecker Gemeinschaft integrieren möchte.



Dann gab es noch Stationen-Lernen für alle. Projekte einer digitalen Bauakte wurden präsentiert in der man vom Grundriss zum 3-D Modell des zukünftigen Bauprojektes hin- und herspringen konnte. Daniel Günther und Jan Lindenau bekamen sofort ein Tablet in die Hand und konnten selber in der Projektversion der Bauakte blättern.

Jan Hedtfeld und Dr. Daniel Wessel informierten über 'Menschzentrierte Gestaltungsprozesse' in denen man sich über Entscheidungsprozesse bei Problemlösungen informieren konnte.



Neu zur Mach A.G. hinzugestoßen ist der Österreicher Christian Rupp, der den schönen Titel 'Chief Innovation Officer' trägt und einmal ganz locker den Bogen vom elisabethanischen Weltbild der Shakespeare Zeit mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft zum heutigen Kraftfeld von Technologie, Gesetz, Politik und Kunde schlägt. Ganz offensichtlich kennt er sich bestens aus im internationalen Geschäft um digitale Problemlösungen und Mach A.G - Chief Executive Officer Rolf Sahre sieht in ihm den Mitarbeiter, der das 'Joint Innovation Lab', das gemeinsam auf den Weg gebrachte Innovationslabor, auch international erfolgreich positionieren kann. Regierung, Verwaltung, Wirtschaft, Gestalter und Bürger sollen immerhin zusammengebracht werden, damit die Gemeinschaft letztlich runder läuft. Das verspricht man sich unter anderem von der demnächst anlaufenden Stiftungsprofessur.

Auch Raimund Mildner war vor Ort und man sollte nicht vergessen, dass er mit seinem Technikzentrum Lübeck diese ganze Entwicklung für unsere Region einmal erfolgreich angeschoben hat. Sein Nachfolger im Amt, Frank Schröder-Oeynhausen leitete dann auch ein Gespräch, das den zukünftigen Weg der neu geschaffenen Institution vorzeichnete. Und auch ein Hauch von Silicon Valley wehte durch die dritte Etage, als unser Mann in San Francisco, Tim Ole Jöhnk, kurz virtuell dazugeschaltet wurde. Er leitet dort das N.G.I.O, das Northern Germany Innovation Office, mit dem das Joint Innovation Lab aus Lübeck auch einen Sprecher hat an dem Ort, an dem es in der Branche immer noch zählt.



Der beschrieb seinen Job einmal so: Neugierde, Risikobereitschaft, Größenwahn, Kollaboration und harte Arbeit sind die Kardinaltugenden einer erfolgreichen Tätigkeit in diesem Gewerbe. Nun denn. Das wird auch der Maßstab sein für das Team in der Maria-Goeppert-Straße.

Im O-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Ministerpräsident Daniel Günther und Bürgermeister Jan Lindenau.

Uni-Präsidentin Gabriele Gillessen-Kaesbach, Ministerpräsident Daniel Günther und Bürgermeister Jan Lindenau konnten in der digitalen Bauakte blättern. Fotos: Harald Denckmann

Uni-Präsidentin Gabriele Gillessen-Kaesbach, Ministerpräsident Daniel Günther und Bürgermeister Jan Lindenau konnten in der digitalen Bauakte blättern. Fotos: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 126930   Autor: Harald Denckmann   vom 19.12.2018 19.09

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