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Montag,
der 21. Januar 2018






Linke: Sonntagsöffnung abschaffen

Die Linke in der Lübecker Bürgerschaft begrüßt die von der Verwaltung geplante Kürzung der verkaufsoffenen Sonntage und fordert weitergehend den kompletten Verzicht auf Sonntagsöffnung.

"Nutznießer der Sonntagsöffnung sind lediglich größere Ketten, die wirtschaftlich in der Lage sind sich dem Wettbewerbsdruck zu stellen. Kleinere Unternehmen und Einzelhändler auf der Altstadt-Insel sind hingegen gezwungen, sich entweder einem für sie unwirtschaftlichem Wettbewerb auszusetzen oder Imageschaden hinzunehmen, wenn sie ihre Läden geschlossenen halten. Dies ist auch daran erkennbar, dass die Öffnung der Geschäfte bereits am Altstadtrand endet, wenn man von der Grünen Wiese absieht", sagt Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

Es seie nicht hinnehmbar für derartige Symbolpolitik Arbeitnehmende familiär und sozial zu belasten, zumal die oft unterstellte Umsatzsteigerung sich zumeist aus einer Verlagerung des Konsums aus der Woche auf den Sonntag ergebe. Die Linke fordert daher zukünftig gänzlich auf Sonntagsöffnung zu verzichten, von einer Öffnung der Adventssonntage ganz zu schweigen.

"Es ist traurig, dass man ausgerechnet eine christliche Partei daran erinnern muss, was die Adventszeit bedeutet und warum sie - wie der Sonntag an sich - wo immer möglich der Familie gehören sollte. Wer zudem die Altstadt stärken möchte, der muss verstehen, dass es um mehr geht als puren Verdienst und wirtschaftliche Angebote. Es geht vor allem um das Flair. Die jetzige Regelung der verkaufsoffenen Sonntage belastet nicht nur den Mittelstand durch unwirtschaftlichen Wettbewerbsdruck, sondern treibt obenauf auch noch eine große Masse an Kunden in die Einkaufszentren anstelle der Altstadt. Das kulturelle Erbe der Stadt wird so nicht erlebbar, sondern hinter den puren Konsum gestellt", so Ising weiter.

Die Linke hatte in ihrem Programm zur Kommunalwahl bereits die Abschaffung der verkaufsoffenen Sonntage gefordert und vorgeschlagene diese durch kulturoffene Sonntage zu ersetzen, bei denen mithilfe städtischer Unterstützung die Lübecker Stadtteile abwechselnd die Möglichkeit erhalten sollen sich und ihre kulturellen Angebote vorzustellen. Dies würde gleichermaßen Lübeck als Kulturstadt und die Stadtteile stärken.

Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bürgerschaftsfraktion der Linken, fordert die gänzliche Abschaffung der Sonntagsöffnung.

Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bürgerschaftsfraktion der Linken, fordert die gänzliche Abschaffung der Sonntagsöffnung.


Text-Nummer: 126947   Autor: Linke   vom 20.12.2018 14.59

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