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HL-live.de

Donnerstag,
der 21. März 2018






Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys – Vergnügen pur

Pures Vergnügen steht ins Haus, wenn Ulrich Tukur und seine Rhythmus Boys zum Konzert bitten. Am Freitag waren die vier so unterschiedlichen Herren in der MuK zu Gast. "Grüß mir den Mond" hieß diesmal ihr Programm. Die Gäste auf der Bühne wurden zwischendurch und am Schluss herzlich gefeiert.

Die Programmfolge von Ulrich Tukur und seiner Gruppe bietet die perfekte Mischung aus musikalischem Entertainment, haarsträubenden Geschichten und einem gehörigen Schuss Klamauk. Der Mond also war es, der den Rahmen für die Auswahl der Stücke abgab. Auf dunklem Bühnenhintergrund leuchtete er meistens als runde Scheibe oder auch mal als Sichel, von Sternen umgeben.

Ulrich Tukur begann mit hochromantischer deutscher Lyrik, mit Zeilen von Joseph Freiherr von Eichendorff. Im Mondschein huschten dabei seine drei Mitstreiter von der Seite her aufs Podium: Ulrich Mayer, der Gitarrist, Kennzeichen Pomade im Haar, Kalle Mews, der Kleine, der erst hinter dem Schlagzeug groß wird und Günter Märtens, der baumlange Kontrabassist. Sie sind bestens aufeinander eingespielt, gehorchen ihrem Herrn und Meister aufs Stichwort.

Tukurs Ausflüge in die Welt der großen Komponisten der zwanziger und dreißiger Jahre sind so surreal, dass niemand im Publikum auf die Idee kommt, sie auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Man würde dabei übrigens feststellen, dass längst nicht alles frei erfunden ist, was der Schauspieler, Musiker und Unterhaltungskünstler da von sich gibt.

Natürlich werden auch mal Anleihen in anderen musikalischen Genres unternommen. Beethoven mit der Mondscheinsonate bietet sich an. Aber dann gibt es wieder Kabarettszenen, wie nur die Rhythmus Boys sie präsentieren können. Etwa wenn der Scheich nebst Lieblingsfrau und Kamelen zum Staatsbesuch anrückt. Auch Klein und Groß als Bauchredner-Duo ist ein herrlicher Klamauk. Oder Günter Märtens als Mick Jagger.

Zum Schluss wird es nostalgisch. Die Geräusche aus dem Hamburger Hafen sind nicht zu überhören. Die Möwen mischen sich ein, und nach etlichen Zwischentakten erklingt sehnsuchtsvoll "La Paloma". Die Zugaben wurden gleich angehängt. Immer wieder Ab- und Auftreten, wie das sonst üblich sei – dazu reiche die verbliebene Lebenszeit nicht aus, sagt Ulrich Tukur zur Begründung.

Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys sorgten für beste Stimmung. Foto: Veranstalter/Archiv

Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys sorgten für beste Stimmung. Foto: Veranstalter/Archiv


Text-Nummer: 126966   Autor: TD   vom 22.12.2018 08.57

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