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HL-live.de

Mittwoch,
der 20. März 2018






BfL gegen China-Böller

Die Bürger für Lübeck (BfL) fordern Einschränkungen für das Silvesterfeuerwerk. Dazu gehöre ein Verbot von China-Böllern und Beschränkungen in der Altstadt. Als Alternative könnte es große öffentliche Feuerwerke geben.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der BfL im Wortlaut:

(")Uns BfLern geht es nicht um ein grundsätzliches privates Böllerverbot in Lübeck zu Silvester oder auch anderen Anlässen. Wir wollen unseren Mitbürgern den Spaß nicht verderben. Aus Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer sollten aber die China-Böller auf Grund ihrer unverhältnismäßigen Lautstärke eingestellt werden. Alle Appelle auf mehr Rücksichtnahme gegenüber den Leidenden haben – gerade zum letzten Jahreswechsel – nicht gefruchtet, sondern sich buchstäblich in Schall und Rauch aufgelöst.

Ein Teil der Bevölkerung hat an Feuerwerken großes Vergnügen, der andere Teil muss darunter leiden. Argumente wie Gefahren für Mensch und Tier, Umweltverschmutzung und Luftverpestung, unzählige Feuerwehreinsätze und Krankenbehandlungen bleiben ungehört. Dazu werden die Feuerwerke zunehmend exzessiver. Gerade beim letzten Jahreswechsel waren bombenartige Detonationen immer wieder zu hören, schon lange vor dem Jahreswechsel und auch noch lange danach bis in die Morgenstunden. Die Böllerknallerei wird nicht auf eine mitternächtliche Stunde beschränkt, sondern tagelang ausgeübt.

Bei der älteren Bevölkerung werden die Kriegsgeschehnisse wieder ins Bewusstsein gerufen, bei Menschen, die wir aus Kriegs- und Krisengebieten aufnehmen und behandeln, bricht das Trauma wieder auf. Und dann die, die sich am wenigsten wehren können, die Tiere. Welch unsagbares Leid wird ihnen zugeführt. Nicht nur unseren Haustieren, für die wir ja gern sorgen, sondern auch denen in freier Natur.

Mangelndes Einfühlungsvermögen und Rücksichtslosigkeit dienen nicht dem Allgemeinwohl und daher muss eine Lösung gefunden werden.

Jedes Jahr zu Silvester werden – hier kann man unterschiedlichste Werte in den Medien finden - einige Tonnen Feinstaub in die Luft geböllert. Menschen verletzen sich, Tiere haben Angst, manch ein Feuer könnte verhindert werden, viel Geld wird in die Luft gejagt. Das Geld muss man nicht thematisieren, das ist jedem selbst überlassen. Aber die anderen Gründe sollten uns nachdenken lassen.

Am ersten Tag des neuen Jahres ist die Feinstaub-Konzentration vielerorts so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. Zwischen 100 und 150 Millionen Euro jagen die Deutschen zum Jahreswechsel in die Luft. Dabei werden rund 4.500 Tonnen Feinstaub frei gesetzt, diese Menge entspricht in etwa 15,5 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge.

In den Niederlanden gilt seit 2015/2016 ein teilweises Verbot für Feuerwerk. 56 Städte und Gemeinden verbieten privates Feuerwerk. In Niedersachsen gibt es in verschiedenen Städten Verfügungen, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen. In Celle, Goslar und Göttingen, um nur einige Beispiele zu nennen, gilt ein Verbot in den Innenstadtbereichen. Generell ist es in Niedersachsen verboten, in Bereichen rund um Kinderheime, Altenheime, Kirchen und Krankenhäuser und in der Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern zu böllern und Raketen zu zünden.

Es geht hier um Lärmbelästigung. Wer ein Haustier hat weiß, wie sich Hunde und Katzen fühlen wenn völlig ungewohnter Lärm die Tiere verschreckt. Muss das sein? Es geht um Brandschutz. In Goslar ist zum Beispiel 2008 ein Millionenschaden entstanden, weil Feuerwerksraketen ein Haus in Brand gesetzt haben. Es geht um die Gesundheit. Hörschäden, Verbrennungen, abgerissene Finger und sogar Todesfälle.(")

Oliver Dedow ergänzt: "Wir sollten über eine neue Regelung nachdenken, wie mit Feuerwerk umzugehen ist. Zumindest in der Lübecker Altstadt. Der Verkauf muss strenger überwacht werden. Und vielleicht wäre ein organisiertes spektakuläres Feuerwerk an zentraler Stelle, ähnlich wie bei der Travemünder Woche oder auch Ostsee in Flammen eine Lösung."

Die Bürger für Lübeck fordern Einschränkungen beim Feuerwerk.

Die Bürger für Lübeck fordern Einschränkungen beim Feuerwerk.


Text-Nummer: 127058   Autor: BfL/red.   vom 30.12.2018 11.22

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