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HL-live.de

Donnerstag,
der 24. Januar 2019






Erstes universitäres Lungenkrebszentrum im Norden

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat das Lungenkrebszentrum am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, als erstes norddeutsches universitäres Lungenkrebszentrum zertifiziert. Die Fachexperten lobten im Abschlussgespräch zur Zertifizierung unter anderem die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die exzellente Arbeit des interprofessionellen Teams.

Eine Zertifizierungsvoraussetzung sind die wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen (Tumorboards), in denen mit allen Behandlungspartnern eine individuell für jeden Patienten zusammengestellte Therapie abgestimmt wird. Weitere wichtige Zertifizierungsanforderungen sind die unterstützenden Angebote wie Psychoonkologie, Ernährungsberatung, Physiotherapie und Palliativmedizin, die in die Behandlung integriert werden.
Darüber hinaus besteht im Rahmen des molekularen Tumorboards die Möglichkeit, einen weiteren Schritt in Richtung Präzisionsmedizin zu gehen und Patienten durch moderne diagnostische Verfahren (zum Beispiel die Sequenzierung des Tumorgenoms) den Zugang zu innovativen, zielgerichteten Therapien zu ermöglichen.

Die Erfüllung der fachlichen Anforderungen und die Weiterentwicklung des Zentrums werden jährlich durch Fachexperten überprüft und alle drei Jahre im Rahmen einer Rezertifizierung bestätigt.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 50.000 Menschen an Lungenkrebs. Obwohl die Diagnostik und Behandlung in den letzten Jahren bereits deutliche Fortschritte gemacht haben, ist eine weitere Verbesserung dringend erforderlich. Dies ist durch den Einsatz modernster Techniken und individueller Therapiekonzepte möglich. Die größten Verbesserungen haben sich in den letzten Jahren durch die Einführung der Immuntherapie ergeben. Der wissenschaftliche Durchbruch hierbei war die Entschlüsselung der Eiweißmoleküle, mit denen sich die Krebszellen vor dem Immunsystem verstecken. Diese neu entdeckten Eiweißmoleküle auf den Tumorzellen legen das menschliche Immunsystem an entscheidenden „Checkpoints“ (Kontrollpunkten) lahm. Die neuen zielgerichteten Medikamente, sogenannte Immun-Checkpoint-Inhibitoren (Checkpoint-Hemmer), enttarnen den Krebs und das Immunsystem kann die bösartigen Zellen erkennen und zerstören. Trotzdem bleibt auch die Chemotherapie, deren Verträglichkeit sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, weiterhin ein wichtiger Baustein der Behandlung. Für einige Tumoren stehen auch gezielte Therapien zur Verfügung, die als Tabletten zu Hause eingenommen werden. Durch die neuen Medikamente, die am Campus Lübeck des UKSH zur Verfügung stehen, lässt sich auch eine metastasierte Krebserkrankung oft für Jahre kontrollieren. Die Medizinische Klinik III am Campus Lübeck ist an zahlreichen Studien zur Verbesserung der Behandlung von Lungenkrebs beteiligt und kann ihren Patienten dadurch oftmals neue Therapien bereits Jahre vor der Markteinführung anbieten.

Am Campus Lübeck des UKSH werden oftmals neue Therapien Jahre vor Markteinführung angeboten. Foto: UKSH

Am Campus Lübeck des UKSH werden oftmals neue Therapien Jahre vor Markteinführung angeboten. Foto: UKSH


Text-Nummer: 127137   Autor: UKSH/red.   vom 04.01.2019 15.18

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