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HL-live.de

Dienstag,
der 26. März 2019






FDP: Dreikönigstreffen an der Ostsee

Über ein gelungenes Dreikönigstreffen mit Blick auf die Ostsee freuten sich der FDP-Kreisverband Ostholstein und die FDP Kreistagsfraktion, die gemeinsam ins Seeschlösschen am Timmendorfer Strand geladen hatten. Dort erschien dann auch reichlich Ostholsteiner Prominenz und weitere Gäste aus befreundeten Parteigliederungen.



Berührungsängste gab es nicht, denn als Hauptredner wurde ein prominenter CDU-Politiker geladen: Ostholsteins Landrat und gleichzeitig Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager. Er referierte über gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland, ein derzeit hochaktuelles Thema.

Hier hören Sie ein Interview mit Jörg Hansen:


Auf die Frage, warum Jörg Hansen nicht beim Bundestreffen der Freien Demokraten in Stuttgart präsent ist, kam nach leichtem Zögern ein Bekenntnis. Die Veranstaltung an der Ostsee ist dem FDP Kreischef und Landtagsabgeordneten einfach ans Herz gewachsen. Vielen anderen wohl auch, denn der große Saal im Seeschlösschen war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Mischung stimmte auch. Von Jörg Hansen natürlich eine kurze Einstimmung auf aktuelle politische Themen und die derzeitige Rolle der FDP im Kreis Ostholstein, im Land und auch im Bund. Dr. Joachim Rinke übernahm es dann, viele der versammelten Gäste namentlich zu begrüßen, unter ihnen Hansapark Chef Christoph Andreas Leicht und der neue Timmendorfer Bürgermeister Robert Wagner.

Auch Dr. Holger Andresen aus Bosau wurde besonders herausgestellt. Jörg Hansen hob in seiner Laudatio für 50-jährige Mitgliedschaft in der FDP besonders hervor, dass der Jubilar sich 1968 nicht an Studentenunruhen beteiligte, sondern lieber in die FDP eingetreten ist - ein Alt-68er der besonderen Art also.



Dann war bereits Reinhard Sager dran. Der konnte natürlich nah vom Geschehen in Berlin berichten und versicherte den Anwesenden, dass die Probleme der 294 Landkreise sehr wohl von Bundeskanzlerin Angela Merkel wahrgenommen werden. Mit Genugtuung stellte er fest, dass Bundespräsident Frank Walter Steinmeier durch jüngste Äußerungen und Aktivitäten deutlich wahrgenommen hat, dass das Verhältnis von urbanen Agglomerationen und ländlich geprägten Regionen in der Bundesrepublik aus den Gleichgewicht geraten ist. Der Bundespräsident bemüht sich entgegenzuwirken, was vom Präsidenten des Landkreistages gern gesehen und ausdrücklich begrüßt wird.

Hier hören Sie ein Interview mit Reinhard Sager:

Die Voraussetzungen einer verstärkten Anbindung an zukünftige Entwicklungen waren schnell genannt. Flächendeckende Mobilfunkanbindung, Ausbau des Glasfasernetzes für Automation und Kommunikation, leistungsfähige und vor allem störungsfreie Verkehrsverbindungen. Hier hakte Reinhard Sager speziell ein und beklagte offensichtlich Defizite im Bahnverkehr. "Man mag es nicht mehr hören", entfuhr es ihm im Hinblick auf die Verhältnisse an der schleswig-holsteinischen Westküste. Aber "auch vor der Haustür" sieht er Defizite, wenn er nüchtern bilanziert, dass die beiden großen Zentren Schleswig-Holsteins, Kiel und Lübeck immer noch nicht über eine elektrifizierte Bahnverbindung verfügen. Die Gesundheitsversorgung liegt in vielen Kreisen der Bundesrepublik im Hinblick auf Hausärzte, Fachärzte und Kliniken schwer im Argen. Auf dem Gebiet steht Ostholstein vergleichsweise recht gut da.

Ganz offensichtlich werden die regionalen Disparitäten dagegen beim Thema Wohnen. Hohen, für viele Menschen mittlerweile unbezahlbare Mieten in den Zentren, stehen Leerstände in vielen Landkreisen gegenüber. Das Thema muss neu und ideenreich angepackt werden, so Reinhard Sager. "Nachverdichtung" bei Erhöhung der Attraktivität ländlicher Räume sei hier der angesagte Weg.

Am Ende durfte er noch für sein Projekt 1000 Schulen werben, das in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf den Weg gebracht wurde. Ohne Verwaltungskosten können Schulen in Ländern mit Bedarf für 50.000 Euro pro Stück gebaut werden. Für Sager und seine Mitstreiter ein erster Schritt, Lebensverhältnisse in Problemländern wirksam zu verbessern, was bekanntlich ein Ziel von allen Entwicklungspolitikern ist, aber nicht immer erreicht wird. Das Geld kommt an, wo es gebraucht wird, versprach er.

Dann wurde es wieder traditionell. Nach gut einer Stunde mit eher politischen Anteilen wurde Grünkohl und Kassler gereicht, für die Gäste eine gute Grundlage für anschließende Gespräche.

Der Kreisvorsitzende Jörg Hansen mit Landrat Reinhard Sager und Fraktionschef Dr. Joachim Rinke. Fotos/O-Töne: Harald Denckmann

Der Kreisvorsitzende Jörg Hansen mit Landrat Reinhard Sager und Fraktionschef Dr. Joachim Rinke. Fotos/O-Töne: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 127190   Autor: Harald Denckmann   vom 07.01.2019 19.01

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