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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 20. Mai 2019






Prozess gegen mutmaßlichen Vergewaltiger beginnt

Am 28. August 2018 ist ein 29 Jahre alter Iraker vorläufig festgenommen worden. Er soll jeweils am frühen Sonntagmorgen zwei Frauen vergewaltigt haben. Bei zwei weiteren Angriffen scheiterte er. Am Dienstag beginnt der Prozess gegen ihn. Angesetzt sind vier Verhandlungstage.

Dem 29 Jahre alten Iraker werden vier Fälle der Vergewaltigung, davon in zwei Fällen im Versuch zur Last gelegt. In drei der Fälle wird ihm darüber hinaus eine Körperverletzung zum Nachteil der weiblichen Opfer vorgeworfen. Sämtliche dem Angeschuldigten vorgeworfenen Taten wurden an Sonntagen in der Zeit zwischen 5.30 Uhr und 6 Uhr begangen.

Mitte Mai 2018 soll der Angeschuldigte eine 24 Jahre alte Frau in einem Bogengang der Marienkirche vergewaltigt haben. Das Opfer trug dabei nicht unerhebliche Verletzungen davon. Zudem wird ihm vorgeworfen, acht Wochen später an einer Hauswand im Bereich Fischstraße/Schüsselbuden gewaltsam versucht zu haben, den Geschlechtsverkehr mit einer 32-jährigen Lübeckerin zu vollziehen, was ihm aufgrund der massiven Gegenwehr des Opfers jedoch nicht gelungen sein soll. In der Woche darauf soll der Angeschuldigte eine 17-jährige Frau in der Nähe des Schulgartens niedergeschlagen, diese in ein Gebüsch gezerrt und sie dort vergewaltigt haben.

Schließlich wird ihm zur Last gelegt, genau vier Wochen nach der vorangegangenen Tat eine 31 Jahre alte Frau auf dem Wanderweg an der Kanaltrave unterhalb der Mühlenbrücke zu Boden gestoßen, sie geschlagen und sodann versucht zu haben, gegen ihren Willen gewaltsam den Geschlechtsverkehr mit ihr zu vollziehen. Eine Zeugin soll das Tatgeschehen von der anderen Kanalseite aus gesehen und gerufen haben, dass sie der Geschädigten zur Hilfe komme. Aus diesem Grunde und wegen der erheblichen Gegenwehr des Opfers soll der Angeschuldigte schließlich von der Frau abgelassen haben und geflüchtet sein. Das Opfer erlitt erhebliche Verletzungen.

Die Geschädigte der letzten Tat erkannte den Angeschuldigten am 28. August 2018 beim Einkaufen wieder und alarmierte die Polizei, die den Tatverdächtigen daraufhin festnahm.

Das Gericht hat vier Verhandlungstage anberaumt und bislang 17 Zeugen und eine Sachverständige geladen.

Die letzte Tat ereignete sich Mitte August an der Kanaltrave. Foto: VG/Archiv

Die letzte Tat ereignete sich Mitte August an der Kanaltrave. Foto: VG/Archiv


Text-Nummer: 127296   Autor: StA/red.   vom 12.01.2019 17.34

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