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Montag,
der 21. Januar 2019






Grüne: Private Feuerwerke im Stadtgebiet reduzieren

Für viele Menschen gehören Feuerwerk und Böller zum Jahreswechsel dazu. Die bringen jedoch auch einen Strauß von Problemen mit sich. Daher wollen die Grünen prüfen, wie private Feuerwerke künftig im Lübecker Stadtgebiet reduziert werden können. In der Bürgerschaftssitzung im Januar stellen sie den Antrag, Bürgermeister Jan Lindenau mit der Prüfung zu beauftragen

Dazu Silke Mählenhoff, sicherheitspolitische Sprecherin der Lübecker Grünen: „Im Stadtgebiet, besonders in der dicht bewohnten Innenstadt, sehe ich privates Feuerwerk kritisch. Nicht wenige BürgerInnen fühlen sich vom Feuerwerk gestört - vor allem in den Tagen vor und nach der Silvesternacht und rund um Orte wie Krankenhäuser oder Seniorenunterkünften. Hier sollte es kein privates Feuerwerk geben.“

Thorsten Fürter, Bürgerschaftsmitglied der Grünen, ergänzt: „Wir sprechen uns bewusst nicht für ein stadtweites Verbot aus. Mit einem zentralen öffentlichen Feuerwerk im Innenstadtbereich, wie es auch in Travemünde stattfindet, wollen wir eine gute Alternative schaffen. Das könnte viele dazu bringen, auf eigenes privates Böllern zu verzichten. Damit reduzieren wir die Zahl der Verletzungen an Händen, Augen und Ohren, die es jedes Jahr gibt.“
Bruno Hönel, Fraktionsvorsitzender der Lübecker Grünen, weiter: „Die Umweltbelastung, die vom Silvesterfeuerwerk ausgeht, ist ein weiterer triftiger Grund, für einen verträglicheren Rahmen zu sorgen. Der allein in der Silvesternacht freigesetzte Feinstaub entspricht laut Bundesumweltamt rund 15% der Menge, die jährlich in Deutschland im Straßenverkehr abgegeben wird. Dazu kommt der Müll, den man auch Wochen nach der Silvesternacht noch in der Stadt findet.“

Hier der Antrag im Wortlaut:
VO/2019/06961:

Der Bürgermeister wird beauftragt,
bis zur Sitzung der Bürgerschaft im September 2019 zu prüfen, ob zusätzlich zum
Feuerwerk in Travemünde auch im Innenstadtbereich ein zentrales Feuerwerk zum
Jahreswechsel veranstaltet werden kann.
Der Bürgermeister möge zudem berichten, welche Möglichkeiten bestehen, die Belastung der Bürgerinnen und Bürger und anderer Lebewesen durch Feinstaub
und Lärm (insbesondere außerhalb der offiziell für das Feuerwerk vorgesehener Zeiten) aufgrund privater Feuerwerke im Stadtgebiet zu reduzieren.

Thorsten Fürter, Bürgerschaftsmitglied der Grünen, will mit einem zentralen Feuerwerk in der Innenstadt privates Feuerwerk reduzieren.

Thorsten Fürter, Bürgerschaftsmitglied der Grünen, will mit einem zentralen Feuerwerk in der Innenstadt privates Feuerwerk reduzieren.


Text-Nummer: 127321   Autor: Grüne Lübeck   vom 14.01.2019 12.15

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Kommentare zu diesem Text:

uwe witt schrieb am 14.01.2019 um 12.25 Uhr:
Grüne Innenstadt Community weiß was für die Menschen in Lübeck gut ist:
Sich über das Böllern das ein mal im Jahr stattfindet aufregen, die Feinstaubbelastung hierfür als Hilfskrücke heranziehen um sich dann selbst über die Hälfte des Jahres am flauschigem Kamin, möglichst mit dem Holz das aus dem Hambacher Forst, dass mit dem SUW von der Demo mitgebracht wurde, gemütlich machen.

David Kidon schrieb am 14.01.2019 um 13.55 Uhr:
Die unsachlichen Unterstellungen des Herrn U.Witt kommen nicht überraschend,da sich schon die Diskussion vor Sylvester häufig auf einem ignoranten Niveau bewegte.Vermutlich werden sich wieder weitere „Knaller“ anschließen.Ungeachtet der antragstellenden Partei ist der Vorstoß sachlich richtig und zu unterstützen.Auch Travemünde sollte nicht ausgenommen werden um auch dort die „wilden“Feuerwerke etwas „herunter zu regulieren“.Selbst den wohlwollenden Sylvesterfans -zu denen ich mich zähle- werden die bereits heftige Feinstaubbelastung durch die offiziellen Feuerwerke nicht leugnen!

Hartmut Ziegenhagen schrieb am 14.01.2019 um 16.27 Uhr:
Habe den Eindruck jedes Jahr wird mehr geknallt !!!
Ein Nachbar hat sogar am 1.1.2019 gegen 20 Uhr
noch mal ein Feuerwerk veranstaltet. ( ist sogar bis 24 Uhr erlaubt ). Sehr viele Menschen und Tiere (die sich nicht wehren können) mögen das unnötige und umweltschädliche Theater nicht ! Das hat auch nichts mit einer politischen Partei zu tun.

A. Sommer schrieb am 14.01.2019 um 18.40 Uhr:
Sehr gut und längst überfällig!

Manfred Vandersee schrieb am 14.01.2019 um 19.10 Uhr:
In gefühlt jedem Statement der Grünen kommt das Wort "Verbot" oder "verbieten" vor. Vielleicht liegt das auch nur im Auge des liberalen Betrachters;)

Sebastian Berger schrieb am 14.01.2019 um 19.48 Uhr:
Ich finde die Zeiten, in denen Feuerwerkskörper abgefeuert werden, total überholt.

1. Wir leben im 21. Jahrhundert! Da glaubt man nicht mehr an "böse Geister", die verscheucht werden sollen. Wie albern ist das denn??
2. Verursachter Lärm für Mensch und Tier. Wenn laut, dann keine unerlaubten "Polenböller". Und die Zeit für´s Feuerwerken und "böllern" wird auf 00:00 bis 01:00 beschränkt.
3. Ja, meinetwegen auch wegen des Feinstaubs.

Am besten Bundesweit, es hat nur Vorteile.

Peter Poppe schrieb am 14.01.2019 um 22.47 Uhr:
Ich freue mich für den BfL , den Bürger für Lübeck, denn er hat bei dem Treiben von Säuen durch die Lübecker Innenstadt Unterstützung erhalten. Man mag sich darüber ereifern und vermuten, dass Feuerwerke zu Silvester nicht mehr zeitgemäß sind.... aber noch ist es ein Brauch, der von vielen gepflegt wird. Warum nicht? Wenn man über ein Verbot nachdenkt, kann man aus ähnlichen Gründen auch über Verbote für Bikebrennen oder Osterfeuer nachdenken.... oder muss die Ostsee mehrmals im Jahr in verschiedenen Orten in Flammen stehen; vielleicht eine zentrale Veranstaltung mit einem Feuerwerk von einem Ponton in der Lübecker Bucht . Im Übrigen , was soll die Formulierung „der Bürgermeister möge über Maßnahmen nachdenken, überwiegend außerhalb der offiziellen Zeit“ Bitte? Außerhalb dieser Zeit ist es verboten!!!! Mir ist die gesetzliche Regelung nicht bekannt, aber angeblich sollen es ja 48 Stunden sein, in denen zum Jahreswechsel Feuerwerk abgefeuert werden darf. In Hamburg gilt diese Erlaubnis nur von 18.00 - 01.00 Uhr. Die Frage ist nur wer das kontrollieren soll. Die Mitarbeiter vom Ordnungsamt werden dafür nicht zur Verfügung stehen. Die Polizei ist dafür nicht originär zuständig und wird das nur in Ausnahmefällen leisten können. Noch zu der Aussage „Feuerwerk wird immer mehr“ Ja, das Abrennen zu um 00.00 Uhr ist in der Qualität und Quantität gefühlt besser bzw. mehr geworden. Es ziehen aber schon lange keine Jugendlichen mehr ab Beginn des Verkaufs durch die Straßen und verballern sinnlos Chinaböller.

Otto Schneider schrieb am 15.01.2019 um 01.21 Uhr:
Mein Kenntnisstand ist, dass die Stadt Lübeck außerhalb des Silvester-Zeitraumes diverse, sehr zahlreiche Feuerwerke genehmigt, gefühlt jedes zweite Wochenende, zumindest in der warmen Zeit.

Ein Umdenken darf gerne stattfinden, zum Wohle aller - letztendlich.

Genauso wie das Bewusstsein steigt, dass keine Gas"Luftballon" mehr in Massen steigen gelassen werden sollten, weil das u.a. den Meerestieren erheblich schadet.

Zum Verabtwortungsbewusstsein gehört jedoch eine gewisse geistige Reife.

Hans Hocke schrieb am 15.01.2019 um 09.14 Uhr:
Sie schreiben ja nicht verbieten, sondern reduzieren und das ist auch gut so. Wenn täglich für Luxus- und Spaßreisen im Flugzeug und auf Kreuzfahrtschiffen Kerosin und Schweröl in die Umwelt geblasen wird und das auf unserer ganzen Erde 24 Stunden , 360 Tage gäbe es andere Ansätze unsere Erde zu schützen, an die Milliarden Autofahrer(innen) möchte ich erst gar nicht denken, welche ebenfalls 24/360 unserer Erde einen Schaden zufügen. Es gibt genügend andere Ansätze, wo so gut wie nichts passiert und die finden jeden Tag statt und nicht einmal im Jahr.


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