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Montag,
der 18. Februar 2019






Handwerk: Konjunkturhoch auch zum Jahresende

Konjunkturell gesehen endete das Jahr 2018 so gut wie es begonnen hatte. 97 Prozent der Handwerksbetriebe in Schleswig-Holstein bewerteten im letzten Jahresquartal ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend. Auch in Lübeck befindet sich das Handwerk in einer sehr guten wirtschaftlichen Verfassung.

In der landesweiten Konjunkturumfrage für die Monate Oktober bis Dezember 2018 sprachen 58 Prozent von einer guten, 38 Prozent von einer befriedigenden und nur 3 Prozent von einer schlechten Geschäftslage. Das entspricht in etwa der Stimmungslage im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Analog zur allgemeinen konjunkturellen Lage entwickelten sich Umsatz, Auftragsbestand und Verkaufspreise ebenfalls zum Positiven. Auch die Investitionen verzeichneten im Vergleich zum Vorquartal ein Plus.

„Das Handwerk profitiert auch weiterhin von einer insgesamt hohen Konsumbereitschaft im Land und der hohen Bautätigkeit“, sagt Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Lübeck. Letztere bringe jedoch auch viele Betriebe aus dem Bereich Bau- und Ausbau an ihre Auslastungsgrenze. „Die angespannte Lage auf dem Fachkräftemarkt war eines der zentralen Themen im gesamten Jahr 2018 und wird das Handwerk auch in der Zukunft weiter beschäftigen“, so Stapelfeldt weiter.

Das Gesamthandwerk im Bezirk der Handwerkskammer Lübeck (Städte Kiel, Lübeck, Neumünster; Kreise Herzogtum-Lauenburg, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Segeberg, Steinburg, Stormarn) berichtete zum Jahresende weiterhin von einer sehr guten konjunkturellen Lage. Der Spitzenwert aus dem Vorquartal wurde damit bestätigt und das Handwerk befindet sich insgesamt in einer sehr guten wirtschaftlichen Verfassung. Die Betriebe beurteilten ihre wirtschaftliche Situation im zurückliegenden Betrachtungszeitraum wie folgt: 56 Prozent der Betriebe sprechen von einer guten, 41 Prozent von einer befriedigenden und 3 Prozent von einer schlechten Geschäftslage. Damit veränderte sich die wirtschaftliche Situation im Kammerbezirk im Vergleich zum Vorjahresquartal kaum (Vergleichszahlen IV. Quartal 2017: 57 Prozent „gut“, 38 Prozent „befriedigend“, 5 Prozent „schlecht“).

Am positivsten beurteilten die Ausbaugewerke die Geschäftslage im vergangenen Quartal (Geschäftslage: 69 Prozent „gut“, 31 Prozent „befriedigend“ und 0 Prozent „schlecht“). Das Handwerk für den gewerblichen Bedarf konnte die gute Lage aus dem Vorquartal weiterhin bestätigen (Geschäftslage: 57, 43 und 0 Prozent). Das Bauhauptgewerbe vermeldete dagegen eine leichte Eintrübung im Vergleich zum Sommer (Geschäftslage: 58, 39 und 3 Prozent). Insgesamt positiv bewertet das Kraftfahrzeughandwerk seine Situation am Jahresende (GL: 50, 50 und 0 Prozent). Auch die positive Stimmung im Gesundheitshandwerk hielt weiterhin an (Geschäftslage: 50, 45 und 5 Prozent). Im Nahrungsmittelhandwerk bot sich ein überwiegend positives Bild (Geschäftslage: 36, 57 und 7 Prozent). Schlusslicht blieb das personenbezogene Dienstleistungshandwerk (Geschäftslage: 8, 69 und 23 Prozent).

Ausblick:
Für die ersten drei Monate des Jahres 2019 erwartet das Handwerk insgesamt eine weitgehend stabile Geschäftslage. 11 Prozent der befragten Betriebe gehen von einer Verbesserung ihrer Geschäftslage aus, 17 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Immerhin drei Viertel glauben an eine vergleichbare Geschäftslage wie im Vorquartal. Während der Auftragseingang sich auf dem Niveau des Vorquartals einpendeln wird, so die Prognose, erwarten die Betriebe für die Investitionstätigkeit und die Beschäftigtenzahl minimale Rückgänge. Aufgrund gestiegener Arbeits- und Materialkosten erwartet das Handwerk dagegen ein deutliches Plus bei den Verkaufspreisen. Hier rechnen immerhin 34 Prozent mit steigenden Preisen und nur 3 Prozent mit geringeren Verkaufspreisen.

Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, sieht die angespannte Lage auf dem Fachkräftemarkt als eines der zentralen Themen 2018.

Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, sieht die angespannte Lage auf dem Fachkräftemarkt als eines der zentralen Themen 2018.


Text-Nummer: 127343   Autor: Handwerkskammer SH   vom 15.01.2019 09.50

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