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HL-live.de

Sonnabend,
der 16. Februar 2019






Hansemuseum: Große Pläne und ein Geschenk

"Wir haben viel vor; ein großes Programm", sagte die Leiterin des Europäischen Hansemuseums, Dr. Felicia Sternfeld, am Dienstag vor der Presse. Gemeinsam mit ihren Projektleitern gab sie einen Ausblick auf das Ausstellungsjahr 2019 und schaute zurück auf Aktivitäten des vergangenen Jahres.



Große und kleine Gäste, also ganze Familien sind zu einer Ausstellung über Piraten und Piraterie eingeladen. "Störtebeker und Konsorten – Piraten der Hansezeit" heißt die Schau, die vom 27. September bis zum 19. April 2020 zu sehen sein soll. Beim Stichwort Piraten denken die meisten Menschen an den Herrn mit der Augenklappe oder kommen gleich mit dem Namen Klaus Störtebeker, sagte Projektleiterin Franziska Evers.

Dabei seien die Geschichten, die dann erzählt werden, fast durchgehend Mythen, nicht die Wirklichkeit. Wie Piraten handelten oft die Kaufleute, die mit Gewalt drohten, sie allerdings nicht selber ausführten. Die Ausstellung wolle nicht nur in die Vergangenheit führen, sondern den Bogen zur Gegenwart schlagen, betonte Frau Evers. Piraterie geschehe immer noch auf den Weltmeeren. Hierfür arbeite man eng mit dem Piraterie-Präventionszentrum in Neustadt/Holstein zusammen.

Mit der Wanderausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, 1924-1933" beleuchtet das Hansemuseum ab 26. Mai ein Thema der jüngeren Geschichte. Die Ausstellung wird im Burgkloster gezeigt werden, wobei man die ehemaligen Gerichtsräume und Fälle mit einbeziehen werde, die hier in der NS-Zeit verhandelt wurden, erläuterte André Dubisch.

Die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums, geleitet von Dr. Angela Huang, befasst sich zur Zeit mit einem Projekt, das zwei Dinge miteinander verknüpft. Zum einen geht es um die Fortsetzung eines kleinen Formats "HanseHeroes – Alte Städte neu entdeckt". Nach Hannover im Jahr 2018 fiel die Wahl für 2019 auf Danzig. Im Mittelpunkt steht ein Hansekrug aus dem 15. Jahrhundert, vermutlich eine Weinkanne, die das Archäologische Museum Gdansk zur Verfügung stellt. Zum anderen wird an den letzten Hansetag erinnert, der 1669, also vor 350 Jahren, in Lübeck stattfand.

Auf ein besonderes Angebot dürfen sich Lübeckerinnen und Lübecker freuen. Immer wieder hieße es in Gesprächen, man habe längst einmal kommen wollen, es aber noch nicht geschafft, sagte Dr. Sternfeld. Deshalb gilt bis Ende März an jedem Freitag: Eintritt nur fünf Euro. Jedenfalls für alle Bewohner der Stadt und für Gäste, die in Lübeck geboren wurden.

Auch 2018 war das Europäische Hansemuseum wiederum Lübecks meistbesuchtes Museum. Rund 103.000 Besucher wurden gezählt. Das seien zwar weniger als 2017, wo die Zahl bei 114.000 lag, aber immerhin ein gutes Ergebnis, meinten die Mitarbeiter. 35 Prozent der Museumsgäste kamen aus Schleswig-Holstein. Zweitstärkste Gruppe waren mit 18,5 Prozent Besucher aus dem Ausland. Die größten Gruppen stellten Dänen, Schweden, Russen, Niederländer und Franzosen; und zwar in dieser Reihenfolge.

Daneben gibt es auch 2019 Vorträge, Lesungen, Konzerte sowie ein breites Angebot an Führungen oder Seminaren für Gruppen. Ein besonderes inhaltliches Highlight sei im vergangenen Jahr die Ausstellung "Der Konsens. Europas Kultur der Entscheidung" gewesen. Groß war auch das Interesse an der Jubiläumsschau "875 Jahre Lübeck", die zum Teil im Burgkloster zu sehen war. Auch 2019 werde man – wie bei den 875 Jahren – mit anderen Institutionen kooperieren. Zusammenarbeit tue immer gut, hieß es dazu.

Dr. Felicia Sternfeld stellte das Programm vor. Fotos: TD

Dr. Felicia Sternfeld stellte das Programm vor. Fotos: TD


Text-Nummer: 127351   Autor: TD   vom 15.01.2019 13.42

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