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HL-live.de

Montag,
der 18. Februar 2019






IHK. Mit Digitalisierung gegen die Brexit-Folgen

Rund 1300 Gäste kamen am Mittwochabend zum Neujahrsempfang der IHK in die MuK. Das Thema in der Wirtschaft ist natürlich der Brexit. Der Rat von Präses Friederike C. Kühn: Die Betriebe sollten sich durch Digitalisierung fit machen für schwierige Zeiten.



Mit dem Appell an die Politik, zügig und nachhaltig Hemmnisse in den Bereichen Infrastruktur, Steuern und Bürokratie abzubauen sowie die Digitalisierung konsequent voranzutreiben, ist die Wirtschaft im HanseBelt in das neue Jahr gestartet. Auf dem Neujahrsempfang der IHK zu Lübeck forderte IHK-Präses Friederike C. Kühn die Unterstützung der Politik bei der Sicherung von Wachstum und Wohlstand. "Noch wächst die deutsche Wirtschaft, wenn auch weniger stark als in den Vorjahren. Diesen Schwung sollten wir nutzen, um die Folgen des Brexit oder der drohenden Handelskriege zu mildern", sagte sie vor rund 1.350 Gästen in der Musik- und Kongresshalle Lübeck. "Die Digitalisierung bietet uns große Chancen, die Wirtschaft fit zu machen für die Zukunft. Wir haben gute Möglichkeiten, in diesem Bereich die Nase vorn zu behalten."

Ein Schwerpunkt des Empfangs war das Thema "Ethik in der Digitalisierung". Kühn: "Es geht um Werte und Tugenden der Unternehmer im Zeitalter der Digitalisierung." Sie kündigte an, einen Expertenrat aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen einzuberufen.



Hier hören Sie ein Interview mit Ministerpräsident Daniel Günther zum Brexit:

Von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft seien Entlastungen von Bürokratie und Abgaben. Bund, Land und Kommunen sollten jetzt die Zeiten der sprudelnden Steuereinnahmen nutzen, um die Abgabenlast der Unternehmen zu senken und so die Voraussetzungen für weitere Investitionen zu schaffen, so Kühn. Für den Ausbau der Infrastruktur sprach sich die Präses für einen "sinnvollen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie" aus. "Der Gesetzgeber sollte festlegen, dass Verwaltungsgerichte bei Klagen gegen Planfeststellungsbeschlüsse innerhalb einer bestimmten Frist zu einem Urteil kommen, wie es in vielen Nachbarländern bereits üblich ist", sagte sie. "Im Moment wissen wir nie genau, wann es mit einem Projekt weitergeht, wie bei der Autobahn 20. Natürlich hat der Naturschutz einen hohen Stellenwert. Wenn er aber dafür instrumentalisiert wird, um wichtige Projekte auszuhebeln, geht etwas in die falsche Richtung."

Die Präses hob hervor, dass Schleswig-Holstein mit seiner guten Mischung aus Natur und Wirtschaft eine Vorreiterrolle beim von der Koalition in Kiel festgeschriebenen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie einnehmen solle.

Die IHK zählte über 1300 Gäste beim Empfang in der MuK. Fotos/O-Ton: Harald Denckmann

Die IHK zählte über 1300 Gäste beim Empfang in der MuK. Fotos/O-Ton: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 127390   Autor: IHK/red.   vom 16.01.2019 20.44

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