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HL-live.de

Montag,
der 18. Februar 2019






Neuer Raum für Danzigs Schätze in St. Annen

Der Danziger Paramentenschatz hat eine lange Geschichte. Seit 1990 befindet sich ein Teil des Schatzes im Lübeck St. Annen Museum. Jetzt wurde ein neuer Raum eingeweiht, in dem einige Stücke wieder öffentlich zugänglich sind.



Für rund 65.000 Euro wurde im St. Annen Museum die Dauerausstellung um einen Raum erweitert. Er bietet zum Beispiel durch eine automatische Lichtsteuerung optimale Bedingungen für die wertvollen Stücke. Es handelt sich um kostbarste Gewänder für den Gottesdienst. Byzantinische und italienische Seiden als Samt verarbeitet, mit feinsten Stickereien aus purem Gold zeigen den hohen Wert, der diesen Gewändern ehemals zugemessen wurde. Sie stammen aus der ehemaligen Marienkirche in Danzig und sind vorwiegend im 14. und 15. Jahrhundert entstanden.



Der 103 Stücke umfassende Schatz hat eine spannende Geschichte. Um die Kostbarkeiten zu schützen, wurden sie zur Reformationszeit in der Danziger Marienkirche eingemauert. Erst 1793 wurden sie wieder entdeckt. Später brachten die Pastoren sie nach Westdeutschland. Sie sorgten auch in der Bürgerschaft für eine Debatte, ob man die Kunst an Danzig zurück geben muss. Das Ergebnis: Nein, denn der Schatz gehöre der Kirche.



Rund die Hälfte des berühmten Danziger Paramentenschatzes gehört als Dauerleihgabe der Evangelischen Kirche Hannover seit 1990 zu den Highlights des St. Annen-Museums. Die andere Hälfte wird im Danziger Nationalmuseum gezeigt.

Jetzt werden erstmals wieder ausgewählte Stücke konservatorisch optimiert in die Dauerausstellung des St. Annen-Museums integriert. Dabei wird großer Wert auf das Miteinander von Glasmalerei und Altären in Verbindung mit den symbolisch genutzten Gewändern gelegt. Sie alle dienten dazu, den Gottesdienst als großes Fest für die Christen zu gestalten. Mit dem neu eröffneten Paramentenraum wird das St. Annen-Museum wieder um eine bedeutende Attraktion reicher. Zugleich wird ein Katalog zu diesem Schatz erscheinen.

Dr. Dagmar Täube, Leiterin des St. Annen Museums, Kultursenatorin Kathrin Weiher und Dr. Hans Wisskirchen, Direktor der Kulturstiftung, stellten den neuen Raum am Donnerstag vor. Fotos: JW

Dr. Dagmar Täube, Leiterin des St. Annen Museums, Kultursenatorin Kathrin Weiher und Dr. Hans Wisskirchen, Direktor der Kulturstiftung, stellten den neuen Raum am Donnerstag vor. Fotos: JW


Text-Nummer: 127407   Autor: JW/Museen   vom 17.01.2019 13.10

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