Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 16. Juni 2019






Peter Konwitschny inszeniert Oper am Theater Lübeck

Am 25. Januar hebt sich im Großen Haus der Vorhang für Modest Mussorgskys Oper "Boris Godunow". Für die Regie zeichnet Peter Konwitschny verantwortlich, die musikalische Leitung hat der ehemalige Generalmusikdirektor Ryusuke Numajiri.

Der Regisseur, der jüngst (und zum wiederholten Male) von der "opernwelt" zum "Regisseur des Jahres" gewählt wurde, kehrt mit dieser Kooperation des Theater Lübeck mit dem Staatstheater Nürnberg und der GöteborgsOperan nach Lübeck zurück. In der Hauptpartie sind Ensemblemitglied Taras Konoshchenko, alternierend mit dem Bassist Ernesto Morillo, der in Peter Konwitschnys Lübecker Inszenierung "Attila" Gestalt und Stimme gab, zu erleben.

Nach dem Tod des Zaren herrschen in Russland politische Wirren und Orientierungslosigkeit. Das Volk von Moskau bittet inbrünstig, dass der mächtige Adelige Boris Godunow die Herrschaft übernehmen soll – jedenfalls solange die Polizei mit der Knute hinter ihm steht. Boris selbst will die Krone eigentlich ablehnen, doch innerlich giert er nach Macht. Angeblich hat er den kleinen Sohn des alten Zaren ermorden lassen, um an die Krone zu gelangen. Oder ist die Geschichte vom toten Zarewitsch, dessen Knochen in seinem Sarg auf wundersame Weise leuchten, nur ein von Boris’ Gegnern aufgebrachtes Gerücht? "Boris Godunow" ist ein Stück über Wahrheit und Lüge in der Politik, über die Gier nach Macht und über die Last politischer Verantwortung.

Als Vorlage zu seiner Oper dienten Modest Mussorgsky sieben Szenen aus Alexander Puschkins gleichnamigem Drama. Die Geschichte des Zaren Boris ist nur einer von mehreren Erzählsträngen dieser Oper, die auf eine geschlossene Handlung verzichtet und stattdessen wie in einem großen Bilderbogen eine ganze Gesellschaft vorführt, vom Zaren und dem hohen Adel über politisch intrigierende Mönche bis zum Volk, das sich von den Mächtigen willig verführen lässt. Passend dazu nahm Mussorgsky sowohl russische Volksmusik als auch die Musik der russischen Ostkirche in seine Partitur auf, sodass die Oper zu einer Art musikalischer Chronik wird.

Karten gibt es an der Theaterkasse. Weitere Termine: 2., 15 und 22. Februar jeweils um 19.30 Uhr.

Peter Konwitschny erhielt mehrfach den Titel Regisseur des Jahres. Foto: Werner Kmetitsch

Peter Konwitschny erhielt mehrfach den Titel Regisseur des Jahres. Foto: Werner Kmetitsch


Text-Nummer: 127449   Autor: Theater Lübeck   vom 19.01.2019 11.57

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.