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HL-live.de

Donnerstag,
der 21. Februar 2019






Angeblicher Schulleiter soll Discounter überfallen haben

Am Mittwoch beginnt vor der Dritten Großen Strafkammer des Landgerichtes Lübeck ein ungewöhnlicher Prozess. Ein 39-Jähriger soll sich eine Stelle als Schulleiter erschlichen, einen Discounter überfallen und seine eigene Entführung vorgetäuscht haben.

Zunächst soll der Angeklagte im August 2017 unter Vorlage gefälschter Ausbildungszeugnisse eine Einstellung als Projektkoordinator und Schulleiter in Lübeck erreicht haben, obgleich er über die dafür erforderliche Qualifikation nicht verfügte.

Außerdem wird ihm vorgeworfen, sich im Juli 2018 in der Filiale eines Discounters in der Ziegelstraße in Lübeck vor dem abendlichen Ladenschluss versteckt und die Angestellten, nachdem diese das Geschäft verschlossen hatten, unter Vorhalt einer Softairpistole zur Herausgabe von Tageseinnahmen in Höhe von über 4000 Euro gezwungen zu haben.

Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs des Angeklagten rund einen Monat später sollen Polizeibeamte zudem zwei nach dem Waffengesetz verbotene Einhandmesser gefunden haben.

Schließlich wird gegen den Angeklagten der Vorwurf des Vortäuschens einer Straftat erhoben. Er soll im Oktober 2018 gegenüber der Polizei behauptet haben, an seiner Wohnanschrift von unbekannten Tätern überfallen und anschließend mehrere Tage lang gefangen gehalten worden zu sein, bevor die Täter ihn auf dem Waldfriedhof in Timmendorfer Strand an eine Bank gefesselt zurückgelassen hätten. Dort hatten ihn am 15. Oktober 2018 Zeugen gefesselt und verletzt aufgefunden.

Das Gericht hat drei Verhandlungstage anberaumt und bislang 15 Zeugen und eine Sachverständige geladen.

Der Mann soll unter anderem für den Raub auf einen Discounter in der Ziegelstraße verantwortlich sein. Foto: Archiv

Der Mann soll unter anderem für den Raub auf einen Discounter in der Ziegelstraße verantwortlich sein. Foto: Archiv


Text-Nummer: 127479   Autor: StA/red.   vom 21.01.2019 13.05

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