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HL-live.de

Mittwoch,
der 20. Februar 2019






Unabhängige: Wohnungsbauquote bestenfalls erster Schritt

Nach Auffassung des baupolitischen Sprechers der Unabhängigen, Frank Müller-Horn, könne die vom Bauausschuss am 21. Januar beschlossene Quote von zusätzlich 20 Prozent geförderten Wohnungsbau im zweiten Förderweg nur ein erster Schritt sein, um ein ausgewogenes Wohnungsangebot in Lübeck auf Dauer sicherzustellen. Der Beschluss beziehe sich auf neu zu erschließende, städtische Flächen. Bereits im Verfahren befindliche Bebauungspläne würden von dieser Reglung nicht erfasst werden.

Weiter fordere man in einen zweiten Schritt, dass mit den in den nächsten Jahren zu erstellenden circa 2.750 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau auch ein breites Segment an preisgünstigen Wohnungen angeboten werde. Dazu erklärt Frank Müller-Horn: "Neue Baugebiete sind überwiegend in der Hand privater Erschließungsträger und sehen neben der Quote von 30 Prozent Sozialer Wohnungsbau kein weiteres Segment an preisgünstigen Wohnungen vor. Somit werden circa 70 Prozent der Wohnungen entweder hochpreisig (circa 12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche) vermietet oder zu Eigentumswohnungen. Damit sind Mietwohnungen in Neubauten für mittlere Einkommensbezieher in den nächsten Jahren kaum erschwinglich."

Bereits im September vergangenen Jahres hätten die Unabhängigen Bürgermeister Lindenau aufgefordert, in Lübeck einen Wohnungsgipfel mit Wohnungsbauunternehmen, Immobilienwirtschaft, Mieterbund, Sozialverbänden, Seniorenbeirat und den Fraktionen durchzuführen. Fraktionsvorsitzender Detlev Stolzenberg bedauerte das mangelnde Interesse: "Bürgermeister Lindenau und Bausenatorin Hagen haben mir gegenüber erklärt, dass sie für einen Wohnungsbaugipfel keine Notwendigkeit sehen. Dies ist kurzsichtig. Wir brauchen eine konzertierte Aktion, um den Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Lübeck kurzfristig zu beseitigen. Wenn alle relevanten Beteiligten an einem Tisch sitzen, können ausgewogene und umsetzbare Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Leider werden nur Einzelgespräche geführt, nur mit den Wohnungsunternehmen oder nur mit den Fraktionen. Dies ist zu wenig und erreicht nicht den notwendigen Kurswechsel bei der Wohnungspolitik. Deshalb fordern wir den Bürgermeister noch einmal auf, alle Beteiligten kurzfristig an einen Tisch zu holen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnungssituation in Lübeck zu erarbeiten."

Die Fraktion

Die Fraktion "Die Unabhängigen" in der Lübecker Bürgerschaft um Fraktionsvorsitzenden Detlev Stolzenberg sehen den Kurswechsel in der Wohnungspolitik als noch nicht vollzogen an.


Text-Nummer: 127523   Autor: Fraktion DU/Red.   vom 23.01.2019 10.20

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