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HL-live.de

Mittwoch,
der 20. Februar 2019






Einbruchsschutzprogramm: Neue Anträge jetzt wieder möglich

Schleswig-Holsteins Einbruchsschutzprogramm geht in eine weitere Runde. Ab dem heutigen 25. Januar 2019 können Eigentümer von selbstgenutzten Bestandsimmobilien wie im Vorjahr wieder neue Anträge stellen. Das gab Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel bekannt.

"Ich bin wirklich froh, dass uns der Landtag noch einmal eine Million Euro bewilligt hat, um dieses erfolgreiche Programm auch 2019 fortzusetzen. Die Kombination aus polizeilicher Schwerpunktsetzung bei der Einbruchsbekämpfung und Förderung des Einbruchsschutzes hat sich außerordentlich bewährt.", erklärte Grote.

Bereits 2017 seien die Wohnungseinbruchszahlen deutlich zurückgegangen. Dieser positive
Trend habe sich bis Dezember 2018 mit einem Rückgang der Fallzahlen um etwa 9 Prozent fortgesetzt. Die so genannte "Versuchsquote" bei Wohnungseinbruchdiebstahl liege mittlerweile bei über 45 Prozent. Grote: "Das bedeutet: Nahezu jede zweite Tat wird abgebrochen, bevor die Täter in das Objekt gelangen. Häufig scheitern sie dabei an dem massiven Widerstand einbruchhemmender Verriegelungen und moderner Meldetechnik. Das macht den Einbrechern das Leben schwer."

Das Land Schleswig-Holstein habe im Jahr 2018 bei den hierfür notwendigen Investitionen
912 Antragsteller unterstützt. Der Erfolg des Programms und die weiterhin große Nachfrage nach finanzieller Unterstützung zum Einbruchschutz hätten zu der Entscheidung geführt, das bewährte Einbruchschutzprogramm des Landes erneut aufzulegen.

Programmdetails:

Die Mindestinvestitionssumme beträgt 1.000 Euro pro Antrag. Zuschüsse werden in Höhe
von bis zu 15 Prozent der Investitionskosten und insgesamt bis zu 1.500 Euro für dasselbe Wohnobjekt gewährt. Damit können bis zu 10.000 Euro Investitionskosten bezuschusst werden. Eine Kombinationsmöglichkeit mit anderen Förderprogrammen (zum Beispiel auch Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist möglich. So können beispielsweise Maßnahmen zum Einbruchschutz mit energieeinsparenden und barrierereduzierenden Maßnahmen aus dem schleswig-holsteinischen Zuschussprogramm für Selbstnutzerinnen und Selbstnutzer kombiniert werden. Die Maßnahmen zum Einbruchschutz müssen in diesem Jahr durchgeführt und die Verwendungsnachweise bis Dezember 2019 bei der IB.SH eingereicht werden.

Antragsformulare und weitere Informationen zum Einbruchschutz sind auch auf den Internetseiten der IB.SH unter www.ib-sh.de/ und
des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein unter www.schleswig-holstein.de/.

Ein weiteres Programm zum Einbruchschutz bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), bei dem auch Mieter gefördert werden können: www.kfw.de/.

Die Polizei informiert zusätzlich aber auch weiter die Bürger gerne zum Thema Schutz vor Einbrechern.

Die Polizei informiert zusätzlich aber auch weiter die Bürger gerne zum Thema Schutz vor Einbrechern.


Text-Nummer: 127579   Autor: Pressestelle L SH   vom 25.01.2019 13.20

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